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Neuartige Hyperschallwaffen: Deutschlands Fähigkeiten zur Verteidigung erweitern

Die Minister berichteten von signifikanten Fortschritten in der Entwicklung der neuen Präzisionswaffen.

Pistorius: Neue Hyperschallwaffen für Deutschland könnten Moskau erreichen
Dirk Schuneman auf Pexels

Über 2.000 Kilometer – so weit sollen die neuen Langstreckenwaffen reichen, die Deutschland und Großbritannien gemeinsam entwickeln. Bei einem Treffen in Berlin haben die Verteidigungsminister beider Länder, Boris Pistorius (SPD) und Wes Streeting, über den Fortschritt des Rüstungsprojekts “Deep Precision Strike” informiert.

Fortschritte im Rüstungsprojekt

Die Minister berichteten von signifikanten Fortschritten in der Entwicklung der neuen Präzisionswaffen. Diese sollen in der Lage sein, militärische Ziele in einer Entfernung von mehr als 2.000 Kilometern zu erreichen. Damit könnte ein Angriff auf die russische Hauptstadt Moskau theoretisch von deutschem Boden aus erfolgen. Das Projekt zielt darauf ab, die NATO-Staaten in Europa besser auf mögliche Bedrohungen vorzubereiten.

Hintergrund der Initiative

Die Initiative ist eine Reaktion auf die sich verändernde Sicherheitslage in Europa. Insbesondere die Möglichkeit, dass russische Raketen aus der Exklave Kaliningrad innerhalb von weniger als einer Stunde Berlin erreichen könnten, hat die Bundesregierung veranlasst, ihre militärischen Kapazitäten zu erweitern.

Details zu den geplanten Waffensystemen

  • Die neuen Waffensysteme umfassen Marschflugkörper, die schwer zu orten sind.
  • Hyperschallwaffen, die extrem hohe Geschwindigkeiten erreichen, sind ebenfalls Teil des Plans.
  • Der Fokus liegt zunächst auf bodengestützten Systemen, später sollen auch Luft- und Seeeinsätze in Betracht gezogen werden.

Zeitrahmen für die Umsetzung

Die Einführung der neuen Waffen wird voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Im März hatte das britische Verteidigungsministerium angekündigt, dass die Flugkörper in den 2030er-Jahren einsatzbereit sein sollten. In der aktuellen Erklärung wird jedoch angedeutet, dass eine Lieferung möglicherweise bereits innerhalb dieses Jahrzehnts erfolgen könnte.

Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich

Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Großbritannien basiert auf einem Verteidigungsabkommen, das im Oktober 2024 unterzeichnet wurde. Bereits im Mai 2025 hatten beide Länder die Entwicklung von Langstreckenwaffen angekündigt, um eine Lücke in den militärischen Fähigkeiten Europas zu schließen.

Rüstungsindustrie und Investitionen

Die Rüstungsindustrie zeigt ebenfalls Fortschritte. Das deutsch-britische Unternehmen Hypersonica hat kürzlich bekannt gegeben, dass es 100 Millionen Euro von Investoren erhalten hat, um die Entwicklung eigener Hyperschallwaffen zu beschleunigen. Ein konkreter Auftrag für die neuen Waffensysteme steht jedoch noch aus.


Quellen: t-online

Bildquelle: Dirk Schuneman auf Pexels

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS