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NRW-Kita wegen Affenpocken geschlossen

Aufgrund eines Affenpocken-Ausbruchs in NRW muss eine Kita geschlossen werden.

Male elbow affected by blistering rash because of monkeypox or other viral infection on white background
Foto: depositphotos

In einer städtischen Kindertagesstätte in NRW sind am 24.08.2022 die Telefone heiß gelaufen, da sich eine beschäftigte Person mit dem Affenpockenvirus infizierte. Alle betroffenen Eltern wurden umgehend angerufen und die Einrichtung vorsorglich geschlossen.

Die Diagnose wurde durch eine Laboruntersuchung gesichert und der letzte Kontakt der infizierten Person zu den Eltern, Kindern und anderen Beschäftigten der Einrichtung liegt bereits mehrere Tage zurück. Genauer gesagt war dies am 16. August erst vor kurzem habe die Person jedoch Symptome der Krankheit entwickelt und sich dann ordnungs- und pflichtgemäß sofort gemeldet.

Die betreuten Kinder und das Personal der Kita wurden durch das Gesundheitsamt als Kontaktpersonen der Kategorie 2 gemäß der einschlägigen Empfehlung des Robert-Koch-Instituts (RKI) eingestuft. Betroffen sind insgesamt 93 Kinder und 25 Mitarbeitende.

„Für Kontaktpersonen der Kategorie 2 gilt bei Affenpocken keine Quarantänepflicht. Da sie aber nach Empfehlung des RKI den Kontakt mit Kindern unter zwölf Jahren und mit Schwangeren vermeiden sollten, weil diese Gruppe gefährdeter ist, blieb uns gar nichts anderes übrig, als die Einrichtung zu schließen“, erklärte Rütten.

Das Risiko, dass sich das Virus auf die Kinder oder auf das Personal übertragen hat, werde aber als „nicht sehr wahrscheinlich“ eingestuft. Bisher seien keine Folgeerkrankungen aufgetreten. „Wir haben den Eltern aber empfohlen, dass sie in den kommenden Tagen auf mögliche Symptome achten sollten“, sagte der Stadtsprecher.

jw