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Demokratische Spitzenpolitikerin Nancy Pelosi distanziert sich von Biden

Pelosis subtile Distanzierung von Biden wiegt schwer und hallt nach. Der Rückhalt für Biden in der Partei bröckelt.

Auch beim Nato-Familienfoto gibt es Fragen zu Bidens Kandidatur.
Foto: Kay Nietfeld/dpa

Manchmal ist Schweigen lauter als Worte: In einem TV-Interview hat die demokratische Spitzenpolitikerin Nancy Pelosi es abgelehnt, klar zu sagen, ob US-Präsident Joe Biden im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur bleiben soll. Stattdessen forderte sie den 81-Jährigen auf, eine Entscheidung über seine Kandidatur zu treffen. Pelosis subtile Distanzierung von Biden wiegt schwer und hallt nach. Sie ist nur das jüngste Beispiel dafür, dass der Rückhalt für Biden in der Partei weiter bröckelt. Und auch einige von Bidens finanzkräftigen Unterstützern in Hollywood halten die Füße nicht mehr still.

Bericht: Schumer hält Biden-Alternative für möglich

In Washington spitzt sich die Lage für Biden unterdessen weiter zu. Mit Peter Welch ruft der erste Senator Biden offen zum Rückzug auf. Und einem Bericht zufolge soll sich auch der demokratische Mehrheitsführer im US-Senat, Chuck Schumer, gegenüber Spendern offen gezeigt haben, Biden auszutauschen. Das berichtete das Portal Axios unter Berufung auf zwei nicht namentlich genannte Quellen. Öffentlich hat Schumer sich bisher bedingungslos hinter Biden gestellt. Das öffentliche Urteil eines anderen Biden-Unterstützers kam zuvor mit der Gewalt eines Donnerschlags: Hollywoodstar George Clooney rechnete in der «New York Times» mit Bidens Kandidatur ab und forderte ihn zum Rücktritt auf. 

Falls Schumer sich ebenfalls so öffentlich gegen Biden wenden sollte, könnte der 81-Jährige endgültig den Rückhalt im Kongress verlieren. Dann wäre das Schicksal von Bidens Kandidatur besiegelt. Pelosis Worte sind bereits ein Schlag ins Gesicht für Biden. Sie ist nicht nur eine enge Vertraute von Biden. Die ehemalige Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses ist auch eine einflussreiche Figur in der Demokratischen Partei.

Pelosi setzt Biden unter Druck

In der Sendung «Morning Joe», angeblich Bidens liebstes politisches Frühstücksfernsehen, sagte die 84-Jährige: «Es liegt am Präsidenten zu entscheiden, ob er kandidiert.» Sie fügte hinzu: «Wir alle ermutigen ihn, diese Entscheidung zu treffen. Die Zeit wird knapp.» Auf den Hinweis des Moderators, dass Biden sich ja offenbar schon entschieden habe, im Rennen zu bleiben, reagierte Pelosi ausweichend.

Stattdessen schob sie nach: «Er wird geliebt, er wird respektiert, und die Menschen wollen, dass er diese Entscheidung trifft.» Pelosi hatte sich nach Bidens TV-Debakel gegen den republikanischen Herausforderer Donald Trump zunächst eisern hinter den US-Präsidenten gestellt. Doch bereits in der vergangenen Woche äußerte Pelosi erste Zweifel und sagte, dass es eine «berechtigte Frage» sei, ob es sich bei Bidens Patzer im TV-Duell «nur um eine Episode oder einen Zustand» gehandelt habe.

Pelosi ist mit 84 Jahren selbst nicht mehr die Jüngste. Sie stellt sich im November erneut für ein Mandat im US-Abgeordnetenhaus zur Wahl. Der bekannte demokratische Senator John Fetterman, der hinter Biden steht, reagierte verwundert auf Pelosis aktuelle Aussagen. «Es ist entschieden. Es ist seltsam, dass sie so etwas sagt.» Stunden nach Pelosis Interview stellte sich ein weiterer Abgeordneter gegen Biden.

https://x.com/Morning_Joe/status/1811006963460816976

Mit geballter Faust gegen Kritik

Biden kämpft aktuell darum, seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl im November zu behalten. Es wird in den USA debattiert, ob Biden aufgrund seines hohen Alters der geeignete Präsidentschaftskandidat der Demokraten ist. Seit seinem enttäuschenden Auftritt im TV-Duell gegen Trump wird Biden zunehmend mit Fragen zu seiner geistigen Fitness konfrontiert. Trotz Kritik reagiert er trotzig und wirkt manchmal stur. Einen Rückzug aus dem Rennen hat er bisher entschieden abgelehnt.

Beim Nato-Gipfel konterte Biden die Frage einer Journalistin, ob Nancy Pelosi noch hinter seiner Präsidentschaftskandidatur stehe, mit einer geballten Faust. Die Szene spielte sich ab, als die Staats- und Regierungschefs der 32 Nato-Staaten sich zu einem Familienfoto versammelten. Bidens selbstbewusster Konter brachte unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz, der schräg hinter ihm stand, zum Schmunzeln.

Der bedeutende Gipfel des Verteidigungsbündnisses sollte eigentlich in der US-Hauptstadt Washington Bidens volle Aufmerksamkeit erfordern, aber die Unruhe in seiner Partei dürfte Biden genauso sehr beschäftigen.

Journalist beantwortet Biden-Frage eines Passanten

Bisher hat sich noch keine kritische Masse von Demokraten gegen Biden gestellt. Doch die Zweifel bleiben bestehen – und täglich kommen neue Rücktrittsforderungen hinzu. Heute steht ein Härtetest für den Demokraten an: Die Abschlusspressekonferenz des Nato-Gipfels. Dort muss Biden sich den Fragen der Presse ohne Teleprompter stellen. Gerade in solchen Momenten neigt er zu Versprechern und Patzern.

Biden hat angekündigt, ein weiteres TV-Interview zu geben, um zu beweisen, dass er auch ohne Prompter bestehen kann. Am Montagabend (deutsche Zeit) wird er sich den Fragen von NBC-Journalist Lester Holt stellen. Letzte Woche hatte Biden dem Sender ABC sein erstes Interview nach der Debatte gegeben und betont, dass nur Gott ihn zum Rückzug bewegen könne.

Der Journalist, der Biden interviewte, war George Stephanopoulos – ausgerechnet der fiel nun mit einer brisanten Aussage auf. Auf einem Video ist zu sehen, wie der Journalist in New York sagt, dass Biden nicht vier weitere Jahre im Amt bleiben könne. «Vorhin habe ich auf die Frage eines Passanten geantwortet. Das hätte ich nicht tun sollen», zitierten US-Medien Stephanopoulos Sprecher.

Clooney rechnet mit Biden ab

Wohl eher ohne Reue äußerte sich Schauspieler George Clooney in einem Meinungsstück in der «New York Times» vernichtend über Biden. Der 63-Jährige forderte den US-Präsidenten unverblümt auf, sich aus dem Rennen zurückzuziehen. Eine Schlacht, die er nicht gewinnen könne, sei der Kampf gegen die Zeit. Erfolgsregisseur und Produzent Rob Reiner («Harry und Sally») schloss sich Clooney an und schrieb: «Die Demokratie steht vor einer existenziellen Bedrohung. Wir brauchen jemand Jüngeren, der zurückschlägt. Joe Biden muss Platz machen.» Biden wird von diversen Stars unterstützt – Hollywood gilt als eher liberal. 

https://x.com/robreiner/status/1811060772531040702

Clooney hatte erst vor wenigen Wochen bei einer Wahlkampfveranstaltung mit anderen Stars wie Julia Roberts Millionen-Spenden für Bidens Wahlkampf in Los Angeles gesammelt. Biden war damals vom G7-Gipfel in Italien direkt nach Hollywood gereist, um an dem glamourösen Event teilzunehmen. Zu der Veranstaltung schrieb der Schauspieler nun: «Er war derselbe Mann, den wir alle bei der Debatte gesehen haben.»

„Der Berliner Zoo ist einer der ältesten Zoos in Deutschland und beherbergt eine Vielzahl von Tieren. Er wurde im Jahr 1844 gegründet und ist seitdem ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und Touristen. Der Zoo erstreckt sich über eine Fläche von 35 Hektar und beheimatet mehr als 20.000 Tiere. Zu den bekanntesten Bewohnern gehören Pandas, Elefanten und Giraffen. Der Zoo bietet auch verschiedene Veranstaltungen und Führungen an, um den Besuchern die Tierwelt näher zu bringen.“

Der Bürgermeister sagte: „Die Stadt plant, den Parkplatz in der Innenstadt zu erweitern, um mehr Besuchern Platz zu bieten. Die Bauarbeiten sollen nächste Woche beginnen und voraussichtlich drei Monate dauern.“

Der deutsche Fußballverein Bayern München wurde 1900 gegründet und hat seitdem viele nationale und internationale Titel gewonnen. Die Mannschaft spielt ihre Heimspiele in der Allianz Arena, die Platz für über 75.000 Zuschauer bietet.

„Die Veranstaltung findet am 15. März um 18:00 Uhr im Konferenzsaal statt.“

„Der Kurs findet jeden Montag von 9:00 bis 11:00 Uhr im Raum 203 statt“, sagte der Lehrer.

dpa