US-Präsident Trump verfolgt die Proteste im Iran genau und droht weiter mit einem militärischen Eingreifen. Nun sollen einige Mitarbeiter einen wichtigen US-Stützpunkt in der Region verlassen.
Personal soll US-Militärstützpunkt in Katar verlassen

Die USA haben einigen ihrer Mitarbeiter Medienberichten zufolge nahegelegt, den US-Militärstützpunkt al-Udaid am Rande der katarischen Hauptstadt Doha zu verlassen. Dabei handele es sich um eine «Vorsichtsmaßnahme», zitierte der US-Sender CNN einen namentlich nicht genannten US-Beamten. Das staatliche Medienbüro in Katar bestätigte in einem auf der Plattform X verbreiteten Statement entsprechende Medienberichte und verwies darauf, dass diese Maßnahmen als Reaktion auf die «aktuellen Spannungen in der Region» ergriffen würden.
US-Präsident Donald Trump hat seit einigen Tagen die autoritäre Führung im Iran vor einer gewaltsamen Niederschlagung der Proteste gewarnt. Er behält auch die Drohung eines militärischen Eingreifens bei.
Nachdem im Juni des letzten Jahres die USA dem Krieg Israels gegen den Iran beigetreten waren und unterirdische Atomanlagen des Iran bombardiert hatten, griff der Iran als Vergeltung die US-Luftwaffenbasis al-Udaid an.
Es handelt sich um einen der bedeutendsten US-Stützpunkte im Nahen Osten. Laut Berichten sind dort normalerweise etwa 10.000 Soldaten und zivile Mitarbeiter stationiert. Der Stützpunkt dient auch als Hauptquartier des US-Militärs in der Region. Das Hauptquartier des US-Regionalkommandos (Centcom) für den Nahen Osten befindet sich in Tampa, Florida.
Derzeit sind etwa 40.000 Soldaten und andere US-Militärangehörige im Nahen Osten stationiert, darunter viele auf Kriegsschiffen. Zu den festen Stützpunkten gehören auch Einrichtungen in Bahrain, Kuwait, Saudi-Arabien sowie im Irak, Syrien und Jordanien.








