Wer sollte im neuen Jahr möglichst viel Einfluss in der deutschen Politik haben? Mit 42 Prozent liegt der Verteidigungsminister in dem Ranking vorne. Andere Ampel-Politiker mussten jedoch Einbußen hinnehmen.
Pistorius auf Platz 1 im Ranking der beliebtesten Politiker

Verteidigungsminister Boris Pistorius steht im jährlichen Politikerranking der «Bild am Sonntag» an der Spitze. 42 Prozent der Befragten gaben in der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa an, dass der SPD-Politiker im neuen Jahr möglichst viel Einfluss in der deutschen Politik haben solle, 38 Prozent antworteten mit Nein. Pistorius wurde zum ersten Mal in der Umfrage gewertet.
Er hat sein Amt seit Mitte Januar inne. Direkt dahinter liegt Markus Söder, der Ministerpräsident Bayerns (CSU). 41 Prozent der Befragten möchten, dass er möglichst viel Einfluss nimmt, während 44 Prozent dies nicht wollen.
Ampel-Politiker mit Einbußen
Die Zustimmung für Kanzler Olaf Scholz (SPD) ist im Vergleich zur Vorjahresumfrage um 10 Punkte auf 26 Prozent gesunken. Laut 27 Prozent der Befragten (-5) sollte Wirtschaftsminister Robert Habeck eine möglichst große Rolle spielen, während sich 29 Prozent (-7) dies von Außenministerin Annalena Baerbock (beide Grüne) wünschen. Auch Finanzminister Christian Lindner muss Einbußen hinnehmen, von dem sich 28 Prozent (-5) viel Einfluss wünschen.
Oppositionsführer und Unionsfraktionschef Friedrich Merz legt um einen Punkt zu und kommt auf 33 Prozent. Die frühere Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht, die mit dem «Bündnis Sahra Wagenknecht» ein Konkurrenzprojekt gegründet hat, verliert einen Punkt und landet bei 30 Prozent Zustimmung.








