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Pistorius schließt SPD-Chef-Kandidatur aus und unterstützt Klingbeil

Im Rahmen des Arbeitgebertags des Verbands BDA in Berlin hat der Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius am 13. Oktober 2026 deutlich gemacht, dass er nicht für den Vorsitz der SPD kandidieren wird.

Boris Pistorius will nicht als SPD-Chef antreten
Olaf Kosinsky via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0 de)

Im Rahmen des Arbeitgebertags des Verbands BDA in Berlin hat der Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius am 13. Oktober 2026 deutlich gemacht, dass er nicht für den Vorsitz der SPD kandidieren wird. Diese Entscheidung fällt in eine Zeit, in der die Partei nach dem Rücktritt von Bärbel Bas eine neue Führungsstruktur sucht.

Pistorius äußerte sich klar zu seiner Position: “Ich werde als Parteivorsitzender definitiv nicht antreten, weil ich mit meiner Aufgabe, die Sicherheit dieses Landes zu garantieren, wirklich ausgelastet bin, um das ein für alle Mal klar zu sagen.” Er hob die Bedeutung der aktuellen politischen Herausforderungen hervor und stellte fest, dass Lars Klingbeil, der amtierende Vorsitzende, in seiner Rolle hervorragende Arbeit leiste. “Ich bin sehr dafür, dass er im Winter wieder antritt”, sagte Pistorius weiter.

Auswirkungen des Rücktritts von Bärbel Bas

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas steht die SPD vor der Herausforderung, eine neue Parteiführung zu wählen. Lars Klingbeil, der auch das Amt des Bundesfinanzministers und Vizekanzlers bekleidet, hat bisher nicht öffentlich gemacht, ob er erneut für den Vorsitz kandidieren wird. Er betonte stattdessen die Notwendigkeit, die beste Aufstellung für die Partei zu finden.

Zusätzlich wurde die mögliche Kandidatur von Manuela Schwesig, der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, thematisiert. Diese weicht jedoch der Frage nach einer eigenen Kandidatur aus und konzentriert sich momentan auf die Verhandlungen über einen Koalitionsvertrag in ihrem Bundesland. Schwesig hatte sich bei der Landtagswahl im September zum Ziel gesetzt, ihre Position als Ministerpräsidentin zu verteidigen.

Der aktuelle Stand der SPD

Die Suche nach einer neuen Führungsspitze innerhalb der SPD bleibt somit noch offen. Pistorius bleibt in Umfragen der beliebteste Politiker der Sozialdemokraten und zeigt sich weiterhin engagiert in seiner Rolle als Verteidigungsminister.


Quellen: n-tv

Bildquelle: Olaf Kosinsky via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0 de)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS