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Politischer Zündstoff: USA schicken ICE-Beamte nach Italien

Kurz vor den Olympischen Spielen sorgt eine politische Entscheidung in den USA für Diskussionen. Ausgerechnet die umstrittene Einwanderungsbehörde ICE soll amerikanische Athleten im Ausland absichern.

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Foto: Von U.S. Immigration and Customs Enforcement - https://www.dhs.gov/photo/hsi-using-armored-vehicles-training-icehttps://www.ice.gov/news/releases/top-story-special-response-teams-prep-high-risk-situations-ft-benning, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=62348279

Eine Entscheidung der US-Regierung sorgt im Vorfeld der Olympischen Spiele für kontroverse Reaktionen. Die Einwanderungs- und Zollbehörde ICE soll eine besondere Rolle beim Schutz amerikanischer Sportler übernehmen. Kritiker sehen darin ein falsches Signal, Befürworter sprechen von notwendiger Sicherheitsvorsorge in unsicheren Zeiten.

ICE übernimmt besondere Sicherheitsaufgabe

Nach Angaben aus Regierungskreisen soll die Behörde bei den Olympischen Spielen in Paris mit internationalen Sicherheitsdiensten zusammenarbeiten. Ziel ist es, US-Athleten, Trainer und Betreuer vor möglichen Bedrohungen zu schützen. Die Maßnahme ist Teil eines erweiterten Sicherheitskonzepts, das angesichts globaler Spannungen und möglicher Anschlagsrisiken entwickelt wurde.

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Massive Kritik an der Entscheidung

Die Entscheidung stößt vor allem bei Menschenrechtsorganisationen und Teilen der Opposition auf scharfe Kritik. ICE steht seit Jahren wegen ihres Vorgehens gegen Migranten und Asylsuchende in der Kritik. Gegner der Maßnahme werfen der Regierung vor, eine Behörde mit problematischem Ruf aufzuwerten und politisch zu instrumentalisieren.

Regierung verteidigt Einsatz

Die US-Regierung weist die Vorwürfe zurück und betont, dass es sich nicht um klassische Abschiebungs- oder Migrationsaufgaben handele. ICE verfüge über erfahrene Sicherheitsexperten, die im Auslandsschutz, in Risikoanalysen und in der Zusammenarbeit mit internationalen Behörden geschult seien. Der Fokus liege ausschließlich auf dem Schutz der Sportler.

Olympische Spiele unter erhöhten Sicherheitsauflagen

Die Olympischen Spiele stehen weltweit unter besonderer Beobachtung. Nach mehreren Anschlägen und Sicherheitsvorfällen bei internationalen Großveranstaltungen haben viele Staaten ihre Schutzmaßnahmen ausgeweitet. Frankreich plant eines der größten Sicherheitsaufgebote der olympischen Geschichte, unterstützt durch internationale Partner.

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Sportler im Mittelpunkt der Debatte

Für die betroffenen Athleten selbst steht der sportliche Wettbewerb im Vordergrund. Offizielle Vertreter der US-Sportverbände betonen, dass Sicherheit eine Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Wettkampf sei. Gleichzeitig wollen sie vermeiden, in politische Debatten hineingezogen zu werden.

Politische Symbolik im Wahljahr

Beobachter sehen in der Entscheidung auch eine innenpolitische Komponente. Im US-Wahljahr wird das Thema innere Sicherheit besonders intensiv diskutiert. Der Einsatz von ICE bei den Olympischen Spiel

TS
Quellen: Bild.de