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Wladimir Putin bald tot?: Ende des Kreml-Chefs rückt näher – Das soll der Grund sein

Ein Russland-Experte bewertet die Wahrscheinlichkeit von Wladimir Putins Tod und mögliche Szenarien für sein Ende. Während ein Putsch als unwahrscheinlich gilt, könnte ein Attentat durch regionale Gruppen nicht ausgeschlossen werden.

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Wladimir Putin bald tot?: Ende des Kreml-Chefs rückt näher - Experte erklärt den Grund
http://www.kremlin.ru via Wikimedia Commons (CC BY 4.0)

Wird Wladimir Putins Zeit im Kreml bald ablaufen? Ein Experte für Russland ist überzeugt, dass der Präsident bald sein Lebensende erreichen könnte. Er analysiert die Wahrscheinlichkeit eines Attentats oder eines Putsches in Russland.

Am 7. Oktober 2026 wird Wladimir Putin 74 Jahre alt. Zu diesem Zeitpunkt hat er bereits das Alter erreicht, in dem viele seiner Vorgänger im Kreml verstorben sind. Für den am längsten regierenden Präsidenten seit Josef Stalin läuft die biologische Uhr unaufhaltsam weiter. Doch wie könnte Putins Ära enden?

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Putins mögliche Szenarien für das Lebensende im Amt

Diese Frage hat Dr. John Kennedy, Leiter des Russland- und Eurasien-Programms bei RAND Europe, in einem Interview beantwortet und fünf mögliche Szenarien skizziert, die zu Putins endgültigem Ende führen könnten. Die Palette reicht von einem Attentat auf den Präsidenten bis hin zu einem Staatsstreich. Überraschenderweise kommt der Experte zu dem Schluss, dass Putin wahrscheinlich im Amt sterben wird. Berichte über gesundheitliche Probleme und alternative Behandlungen deuten darauf hin, dass sein Ende möglicherweise früher eintreten könnte als gedacht.

Unwahrscheinlichkeit eines Putsches in Russland

Dr. Kennedy bewertet einen gewaltsamen Machtwechsel in Russland als unwahrscheinlich. Er argumentiert, dass Putin ein System etabliert hat, das vollständig auf ihn ausgerichtet ist.

„Er befördert seine Freunde. Alle Kader um Putin herum sind ehemalige Kollegen“,

erklärt Kennedy. Seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs vor fast vier Jahren hat sich diese Machtkonzentration weiter verstärkt. Auch nach dem Tod von Alexei Nawalny war kein Widerstand aus der Bevölkerung oder den politischen Parteien zu erkennen. Die brutale Unterdrückung jeglicher Opposition macht einen Sturz des Diktators nahezu unmöglich. Kennedys Fazit lautet:

„Das plausibelste Szenario ist, dass Putin im Amt stirbt, da er ein System mit totaler Loyalität im Zentrum aufgebaut hat.“

Erst danach könnten Machtkämpfe beginnen.

Die Bedrohung durch ein Attentat

Trotz der Einschätzung, dass ein Putsch unwahrscheinlich ist, schließt Kennedy ein Attentat auf Wladimir Putin nicht aus. Die größte Gefahr gehe dabei nicht von der Moskauer Elite aus, sondern von regionalen Gruppierungen. Besonders die verarmten ländlichen Gebiete Russlands tragen die Hauptlast des Ukraine-Kriegs – viele Wehrpflichtige stammen aus diesen Regionen.

„Es gibt einen wirklich bedeutenden Unterschied zwischen dem Leben in Moskau und dem Leben in den verschiedenen Regionen Russlands“,

erläutert der Experte. Die Umleitung von Ressourcen in den Krieg könnte zu einem Anstau von Missständen führen, die irgendwann ausbrechen könnten.

Putins Rückzug aus der Öffentlichkeit und gesundheitliche Bedenken

Ein weiteres auffälliges Merkmal ist, dass Wladimir Putin immer seltener in der Öffentlichkeit auftritt. Kennedy vermutet, dass dies auf Krankheit, Erschöpfung oder Paranoia zurückzuführen sein könnte – möglicherweise eine Kombination aus allen drei Faktoren. Trotz umfangreicher Sicherheitsvorkehrungen bleibt ein Anschlag auf Putins Leben jederzeit möglich:

„Jemand könnte genug Groll haben, um ihn töten zu wollen.“

Vorbereitung auf mögliche Turbulenzen nach Putins Tod

Angesichts der immer wahrscheinlicheren Möglichkeit von Putins Ableben richtet Kennedy einen eindringlichen Appell an die westlichen Regierungen: Sie sollten sich jetzt auf die Turbulenzen vorbereiten, die Putins Tod auslösen könnte.

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„Wenn wir eine mittel- bis langfristige Perspektive einnehmen, ist die Situation in Russland reif für Veränderungen“,

warnt der Experte. Nach Putins Tod könnte ein schnelles Machtgerangel einsetzen, bei dem die Kader um Einfluss kämpfen müssen. Kennedy betont, dass verschiedene Entwicklungen denkbar sind – von einem demokratischen Aufstand bis hin zu einem Militärputsch.

„Ob es am Ende ein Wandel ist, der von seinem Umfeld angeführt wird, oder ob es ein demokratischer Aufstand oder Militärputsch ist – es ist notwendig, für all diese Eventualitäten zu planen.“

Bildquelle: http://www.kremlin.ru via Wikimedia Commons (CC BY 4.0)

TS