Die Prognose des von Robert Habeck geführten Wirtschaftsministerium lässt für den Strompreis nur düsteres erwarten.
Regierungsprognose: Strompreise steigen unaufhaltsam an

Die Strompreise in Deutschland sind die höchsten in Europa. Und laut einem Bericht des Wirtschaftsministeriums wird es die nächsten Jahre nicht besser, trotz vieler Beteuerungen, durch den Ausbau von Sonne- und Wind-Energie wird Strom in Zukunft deutlich billiger!
Überraschende Erkenntnis widerlegt Annahme: Strompreise sollen laut Wirtschaftsminister Robert Habeck (53, Grüne) in den nächsten 20 Jahren so hoch bleiben!
Kosten wie im Rekordjahr 2022
Eine vertrauliche Auflistung aus dem Ministerium von Robert Habeck (53, Grüne), die BILD vorliegt, enthüllt folgende Tatsache: Derzeit belaufen sich die Stromkosten im Durchschnitt auf 41,93 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Damit erreichen sie das Niveau des Rekordjahres 2022.
Laut den Prognosen des Wirtschaftsministeriums wird für die Jahre 2024 und 2025 ein Rückgang der Stromkosten auf 37 Cent pro Kilowattstunde (kWh) vorhergesagt. Allerdings wird erwartet, dass die Preise schrittweise wieder ansteigen, und bis zum Jahr 2042 auf 40,27 Cent ansteigen werden.
BILD erreichte ein Statement von Stefan Müller (47), dem Parlamentsgeschäftsführer der CSU, der folgende Aussage traf: „Die Einführung der Ampelkoalition bedeutet für Deutschland jahrzehntelang hohe Stromkosten. Die dauerhafte Abschaltung der Kernkraftwerke erweist sich als fehlerhaft. Die grüne Energiepolitik führt dazu, dass die Bevölkerung zunehmend ärmer wird. Es ist an der Zeit, Habecks irrsinnige Heizungspolitik endlich zu stoppen!“
Ein Rückblick zeigt, dass die Strompreise im Herbst 2022 ihren Höchststand erreichten. Zu Spitzenzeiten wurden zeitweise fast ein Euro pro Kilowattstunde (kWh) verlangt. Danach erfolgte jedoch ein allmählicher Rückgang der Preise.
Strompreise werden langfristig steigen
Bei genauer Betrachtung der Strompreisstruktur wird deutlich, dass seit Beginn des Konflikts in der Ukraine insbesondere die Beschaffungskosten für Strom gestiegen sind. Knapp 20 Cent entfallen auf die Beschaffungskosten, was mehr als doppelt so hoch ist wie im Jahr 2021. Zusätzlich kommen zehn Cent für Netzentgelte, neun Cent für die Mehrwertsteuer und vier Cent für weitere Abgaben und Steuern hinzu, was insgesamt rund 42 Cent pro Kilowattstunde ergibt.
Aufgrund des steigenden Zinsniveaus für Netzbetreiber ist zu erwarten, dass auch die Netzentgelte und somit die Strompreise in naher Zukunft ansteigen werden.
Die Bundesnetzagentur legt den sogenannten Eigenkapitalzins für Netzbetreiber fest. Die Höhe dieses Zinssatzes hat direkten Einfluss auf die Höhe der Netzentgelte, die von allen Verbrauchern entrichtet werden müssen.
Die Höhe der Netzentgelte, die von allen Strom- und Gasverbrauchern gezahlt werden müssen, hängt direkt von der Höhe des Eigenkapitalzinses ab, der den Netzbetreibern gewährt wird.
EZB ändert Zinspolitik
Im Jahr 2021 beschloss die Bundesnetzagentur aufgrund der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), dass die Netzbetreiber für eingesetztes Kapital nur noch 5 Prozent Zinsen anstatt der bisherigen 6,9 Prozent erhalten sollen. Diese Zinssätze sollen ab 2024 gelten.
Jedoch könnte sich aufgrund der geänderten Zinspolitik der EZB (der Leitzins liegt seit Mitte Juni bei 4 Prozent) nun alles verändern. Und genau das könnte sich nun gemäß den Zahlen des Wirtschaftsministeriums bewahrheiten.








