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Russland äußert scharfe Kritik an europäischer Rüstungskooperation mit der Ukraine

Das russische Militär reagiert scharf auf die Zusagen weiterer Drohnenlieferungen an die Ukraine. In einer Erklärung wird die Produktion in europäischen Rüstungsfirmen als Eskalation der militärischen Lage gewertet und deren Adressen veröffentlicht.

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Drohnenlieferungen für Ukraine: Russisches Militär droht indirekt deutschen Rüstungsfirmen
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Bei einem Treffen in Berlin hat die Ukraine-Kontaktgruppe dem von Russland angegriffenen Land weitere Unterstützung zugesichert. Dazu zählen auch Drohnen, die für den Abwehrkampf eingesetzt werden sollen. Diese Ankündigung stößt in Moskau auf erheblichen Unmut.

Das russische Verteidigungsministerium reagierte mit scharfer Kritik auf die neuen Drohnenlieferungen an die Ukraine und veröffentlichte die Adressen europäischer Rüstungsunternehmen. In einer Mitteilung über Telegram wurde beklagt, dass die Produktion von Drohnen für das ukrainische Militär in Europa erheblich ausgeweitet werden solle.

„Wir werten diesen Beschluss als bewussten Schritt, der zu einer scharfen Eskalation der militärisch-politischen Lage auf dem ganzen europäischen Kontinent führt und diese Länder in das strategische Hinterland der Ukraine verwandelt,“

heißt es in der Erklärung des Ministeriums. Auch Adressen deutscher Firmen wurden veröffentlicht.

Russland führt seit über vier Jahren einen systematischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, der auf Anordnung von Kremlchef Wladimir Putin begann. Die russischen Militärs rechtfertigen ihre Angriffe damit, dass sie sich entweder gegen militärische Ziele richten oder gegen Infrastruktur, die der ukrainischen Rüstungsindustrie dient. Dabei werden auch gezielt zivile Ziele angegriffen.

Die scharfe Kritik des russischen Verteidigungsministeriums erfolgt im Kontext weiterer Hilfszusagen an Kiew, die während des Treffens der Ukraine-Kontaktgruppe in Berlin gemacht wurden. Am Vortag hatten Bundeskanzler Friedrich Merz und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine „strategische Partnerschaft“ vereinbart, die auch militärische Komponenten umfasst. Familiengeschichte entschlüsseln, um die Hintergründe besser zu verstehen.

„Die Handlungen der europäischen Staatschefs führen nicht zu einer Stärkung der Sicherheit des Kontinents,“

so die Mitteilung des Verteidigungsministeriums weiter. Im Gegenteil, die Länder, die Drohnen für die Ukraine produzieren, würden in den Konflikt mit Russland hineingezogen. Genannt werden auch zwei Adressen in München und eine in Hanau, wo angeblich Drohnen für die Ukraine hergestellt werden. Aus Sicherheitsgründen bleiben die Standorte der Betriebe in Deutschland geheim.

Dmitri Medwedew, ehemaliger Präsident Russlands und derzeitiger Vizechef des nationalen Sicherheitsrats, bezeichnete die genannten Unternehmen auf der Plattform X als „Liste potenzieller Ziele für die russischen Streitkräfte“. Wie schnell solche Angriffe Realität werden könnten, hänge von der weiteren Entwicklung ab, warnte er.

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Bildquelle: depositphotos

TS