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Sechstes TV-Duell der Republikaner fällt flach

US-Präsidentschaftsbewerberin Nikki Haley wollte nur an dem Fernsehduell der Republikaner teilnehmen, wenn Donald Trump es ebenfalls tut – den vergangenen Debatten war dieser bereits ferngeblieben.

Bei der ersten Vorwahl der Republikaner in Iowa hatte Donald Trump einen klaren Sieg eingefahren.
Foto: Andrew Harnik/AP/dpa

Eine Woche vor der Vorwahl der Republikaner im US-Bundesstaat New Hampshire wurde das sechste TV-Duell der republikanischen Präsidentschaftsbewerber von den Fernsehsendern ABC News und WMUR-TV abgesagt – aufgrund mangelnder Teilnehmerzahl.

«Unsere Absicht war es, eine Debatte im Anschluss an die Vorwahlen in Iowa zu veranstalten», hieß es in einer Stellungnahme der Sender. «Aber wir wussten immer, dass dies von den Bewerbern und dem Ausgang des Rennens abhängen würde.»

Bei der ersten Vorwahl der Republikaner in Iowa am Montag erzielte der ehemalige US-Präsident Donald Trump einen deutlichen Sieg. Ron DeSantis, der Gouverneur von Florida, erreichte den zweiten Platz in Iowa mit großem Abstand. Nikki Haley, ehemalige US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, landete knapp dahinter auf dem dritten Platz. Der Unternehmer Vivek Ramaswamy, der den vierten Platz belegte, trat noch in der Nacht aus dem Rennen aus und unterstützte Trump.

Weiteres TV-Duell offen

Am Dienstag weigerte sich Haley dann, ohne den Konkurrenten Trump an zukünftigen TV-Debatten teilzunehmen. In den ersten fünf Debatten blieb er fern und argumentierte, dass er aufgrund seiner hohen Umfragewerte nicht teilnehmen müsse.

Die von ABC News und WMUR-TV festgelegte Frist ist abgelaufen, ohne dass Haley oder Trump ihre Teilnahme an dem für Donnerstag geplanten Debattentermin bestätigt haben. Es war zunächst unklar, ob es am Sonntag bei CNN zu einem weiteren Duell kommen wird.

Um Kandidat der Republikaner zu werden, muss man sich zuerst in parteiinternen Abstimmungen in den einzelnen Bundesstaaten behaupten. Derzeit sieht es so aus, als ob Trump sich am Ende durchsetzen wird und es zu einer Wiederholung des Wahlkampfes zwischen ihm und dem demokratischen Amtsinhaber Joe Biden kommen wird.

dpa