Die ukrainische Energieversorgung ist nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj erneut Ziel eines groß angelegten russischen Angriffs geworden. Mehr als 15 wichtige Anlagen zur Energieerzeugung und -übertragung seien in verschiedenen Regionen angegriffen worden, erklärte er am Samstag.
Selenskyj meldet Großangriff auf mehr als 15 Energieanlagen

Die ukrainische Energieversorgung ist nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj erneut Ziel eines groß angelegten russischen Angriffs geworden. Mehr als 15 wichtige Anlagen zur Energieerzeugung und -übertragung seien in verschiedenen Regionen angegriffen worden, erklärte er am Samstag. Ukrinform und RBC-Ukraine berichten über seine Angaben.
Mehrere Regionen betroffen
Besonders schwierig sei die Lage unter anderem in Luzk, Riwne, Schytomyr und Winnyzja sowie in Schepetiwka, Slawuta und Netischyn. Auch aus den Regionen Charkiw, Kyjiw und Dnipro wurden Angriffe auf die Energieinfrastruktur gemeldet.
Nach Darstellung des Präsidenten setzte Russland zwischen Freitagabend und Samstagmorgen mehr als 320 Drohnen unterschiedlicher Typen sowie weitere Flugkörper ein. Die genaue Verteilung der eingesetzten Waffen und das gesamte Schadensausmaß waren zunächst nicht unabhängig bestätigt.
Sorge um Versorgung vor dem Winter
RBC-Ukraine berichtet über betroffene Energieanlagen in zehn Regionen und Stromausfälle bei einem Teil der Verbraucher. Nicht jeder gemeldete Angriff bedeutet eine vollständige Zerstörung der jeweiligen Anlage.
Selenskyj warf Russland vor, die Reserven und Reparaturmöglichkeiten der ukrainischen Energieversorgung gezielt schwächen zu wollen. Seine Angaben sind als Aussagen der ukrainischen Kriegspartei einzuordnen. Belastbare Gesamtzahlen zu Verletzten oder Getöteten lassen sich daraus nicht ableiten.
Stand: 17. Oktober 2026. Symbolbild, keine Aufnahme der aktuellen Angriffsnacht.
Quellen: ukrinform
Bildquelle: depositphotos
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