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Fastenzeit und Währungsumstellung: Was ändert sich im Februar 2026?

Der Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan und das Ende der bulgarischen Landeswährung Lew stehen bevor, während Großbritannien die ETA-Pflicht strikt umsetzt.

In Bulgarien ist der Lew Geschichte. (Archivbild)
Foto: Andreas Arnold/dpa

Im Februar beginnt für Muslime die Fastenzeit. Bereits zu Beginn des Monats verschwindet eine Währung vollständig aus der EU. Was ändert sich im zweiten Monat 2026?

Einspeisevergütung für Solarstrom sinkt

„Die Einspeisevergütung für Solarstrom wird zum 1. Februar um ein Prozent gesenkt. Dies betrifft die Besitzer neuer Photovoltaikanlagen.“

Beginn des Fastenmonats

Für etwa fünfeinhalb Millionen Muslime in Deutschland beginnt um den 18. Februar die mehrwöchige Fastenzeit des Ramadans. Der Beginn des muslimischen Fastenmonats wird traditionell durch das Erscheinen der Neumondsichel bestimmt, was je nach Region zu leichten Abweichungen führen kann. Während des Ramadans verzichten gläubige Muslime jeden Tag bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und sexuelle Aktivitäten. Abends kommen die Menschen traditionell zusammen, um das Fasten zu brechen. Nach dem Fastenmonat schließt sich das Fest des Fastenbrechens oder Zuckerfest an.

Euro löst Lew in Bulgarien endgültig ab

Ab dem 1. Februar wird der Euro das einzige Zahlungsmittel in Bulgarien sein. Obwohl der Euro seit Anfang 2026 die Landeswährung Lew (Löwe) ersetzt hat, war die alte Währung im Januar immer noch im Umlauf. Die parallele Verwendung des Lews neben dem Euro endet am 31. Januar.

Der feste Wechselkurs beträgt 1,95583 Lew pro Euro – genau der gleiche, zu dem einst die D-Mark in den Euro überging. Für Urlauber wird dadurch vieles einfacher: Geldwechsel und die damit verbundenen Gebühren entfallen, Preise lassen sich einfacher vergleichen und Kartenzahlungen werden unkomplizierter.

Verpflichtende Einreisegenehmigung für Großbritannien 

Wer nach Großbritannien reist, muss vorab eine elektronische Reisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation/ETA) beantragen. Diese Regelung besteht bereits seit April 2025, wird jedoch ab dem 25. Februar strikt umgesetzt – das bedeutet, dass Beförderungsunternehmen wie Fluggesellschaften Passagiere nicht mitnehmen sollen, die keine gültige ETA vorweisen können. Die ETA kostet 16 Pfund, was etwa 18 bis 19 Euro entspricht.

Kurzer Februar – weniger Arbeitstage

2026 ist kein Schaltjahr, daher gibt es keinen 29. Februar. Das bedeutet, dass der Monat rechnerisch etwa 20 Arbeitstage hat. Allerdings gibt es für Arbeitnehmer schlechte Nachrichten: Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes müssen Beschäftigte im Jahr 2026 im Durchschnitt bundesweit 250,5 Tage arbeiten. Das sind 2,4 Tage mehr als im Vorjahr, als der Durchschnitt bei 248,1 Arbeitstagen lag, dem niedrigsten Wert seit 2019.

dpa