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Sollte der CDU-Bürgermeister in Sachsen-Anhalt tatsächlich zur AfD-Wahl aufrufen?

Ein CDU-Bürgermeister aus Sachsen-Anhalt unterstützt offen die AfD und kritisiert seine Partei für eine angebliche Linksbewegung. In einem Brandbrief ruft er zur Wahl der Rechtsaußen-Partei auf und spendet ihr mehrere tausend Euro.

Ziko #noAfD van Dijk via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 hat ein CDU-Ortsbürgermeister seine Unterstützung für die AfD erklärt und dabei auch finanzielle Mittel bereitgestellt. Bernd Prange, der seit 2010 als Bürgermeister der Gemeinde Altmärkische Höhe tätig ist, äußerte in einem als “offenen Brandbrief” bezeichneten Schreiben, dass er die AfD wählen wird. Er begründet dies mit der Wahrnehmung, dass seine konservativen Werte in der CDU zunehmend nicht mehr vertreten sind.

Politische Unterstützung für die AfD

Prange, der in einer Gemeinde mit etwa 1.700 Einwohnern lebt, kritisierte in seinem Schreiben die CDU und deren politische Entwicklung. “Meine konservativen Werte – Leistung, Ordnung, Sicherheit, nationale Souveränität, wirtschaftliche Vernunft und der Schutz unserer kulturellen Identität – finde ich in der CDU immer weniger vertreten”, erklärte er. Er hofft, dass viele weitere Konservative seinem Beispiel folgen werden.

Vorwürfe gegen die eigene Partei

Der Kommunalpolitiker wirft der CDU vor, sich “Schritt für Schritt” nach links zu bewegen und die Zusammenarbeit mit “linksradikalen Kräften” zu akzeptieren oder sogar zu fördern. Konkrete Beispiele für diese Zusammenarbeit nennt er jedoch nicht. Prange äußert seine Besorgnis, dass Teile der CDU das Land und die eigene Partei an die Linken verraten könnten.

Finanzielle Unterstützung für die AfD

Zusätzlich zu seiner Wahlentscheidung hat Prange nach eigenen Angaben bereits mehrere tausend Euro an die AfD gespendet. “Ich habe in den vergangenen Wochen insgesamt 10.000 Euro an die AfD in Sachsen-Anhalt gespendet – zweimal 5000 Euro”, so der CDU-Vertreter im Kreistag Stendal. Diese Entscheidung sei nicht leichtfertig getroffen worden, sondern das Ergebnis reiflicher Überlegung.

Reaktionen aus der CDU

Die Reaktion auf Pranges Wahlaufruf ließ nicht lange auf sich warten. Der CDU-Generalsekretär in Sachsen-Anhalt, Mario Karschunke, kündigte mögliche Konsequenzen an. “Wir nehmen die Berichterstattung um eine mögliche Spende eines CDU-Mitglieds aus dem CDU-Kreisverband Stendal sehr ernst”, sagte Karschunke. Sollte sich die Unterstützung für die AfD bestätigen, könnte ein Parteiausschlussverfahren gegen Prange eingeleitet werden.

Aktuelle Umfragewerte

Die politische Situation in Sachsen-Anhalt ist angespannt. Laut einer Umfrage liegt die AfD bei 42,0 Prozent, was einen Anstieg von 21,2 Prozentpunkten im Vergleich zur letzten Wahl bedeutet. Die CDU hingegen kommt nur auf 22,0 Prozent und hat damit 15,1 Prozentpunkte verloren. Die Linke liegt bei 13,0 Prozent, während die SPD und die Grünen bei 6,0 und 4,0 Prozent liegen.

Ausblick auf die Landtagswahl

Die bevorstehende Landtagswahl könnte entscheidende Auswirkungen auf die politische Landschaft in Sachsen-Anhalt haben. Prange sieht seine Unterstützung für die AfD als ein Mittel, um ein “Stoppzeichen” zu setzen und die CDU zum Umdenken zu bewegen. Er fordert eine stärkere Positionierung der CDU gegen ihren vermeintlichen Linkskurs und wünscht sich, dass die AfD die Möglichkeit erhält, eigenständig zu regieren.

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Quellen: n-tv

Bildquelle: Ziko #noAfD van Dijk via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS