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Sonderermittler ficht Einstellung von Trump-Verfahren an

Das Strafverfahren gegen Donald Trump in der Dokumenten-Affäre hat die Richterin Aileen Cannon beendet. Sonderermittler Smith geht dagegen vor und legt Berufung ein.

Jack Smith legte offiziell Berufung ein, wie aus einem Gerichtsdokument hervorgeht.
Foto: J. Scott Applewhite/AP/dpa

Der Sonderermittler Jack Smith legt offiziell Berufung gegen die Einstellung des Strafverfahrens gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump in der Dokumenten-Affäre ein, wie aus einem Gerichtsdokument hervorgeht.

Die zuständige Richterin Aileen Cannon hat am Montag das Verfahren gegen Trump in der Affäre um die Mitnahme geheimer Regierungsdokumente eingestellt. Sie begründete die Entscheidung mit Zweifeln an der rechtmäßigen Ernennung des Sonderermittlers Smith in dem Fall.

Trump wurde im vergangenen Jahr in Miami, Florida, auf Bundesebene in der Dokumenten-Affäre angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, höchst sensible Informationen aus seiner Amtszeit als Präsident (2017 bis 2021) gesetzeswidrig aufbewahrt zu haben.

Ein erfolgreiches Berufungsverfahren könnte dazu führen, dass das Verfahren wieder aufgenommen wird. Doch selbst wenn dies der Fall sein sollte, gilt es als praktisch unmöglich, dass es noch vor der Präsidentenwahl im November zum Prozess kommt.

„Laut einer Umfrage von Forschern der Universität Hamburg im Jahr 2019 sind 80% der Befragten mit ihrem Leben zufrieden.“

dpa