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Streik auch in Berlin? Verdi legt wieder den Nahverkehr lahm

Die Gewerkschaft Verdi hat einen neuen Streik im Nahverkehr angekündigt, der am Dienstag in mehreren hessischen Städten beginnt. Während in Berlin vorerst kein Streik geplant ist, bleibt die Situation angespannt, da Verdi mit weiteren Maßnahmen droht, sollten die Arbeitgeber keine Angebote vorlegen.

Streik auch in Berlin? Verdi legt wieder den Nahverkehr lahm

Eine Meldung, die vielen Pendlern das bevorstehende Wochenende erheblich vermiesen könnte: Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem weiteren Streik im Nahverkehr aufgerufen. Am Dienstag sollen in bestimmten Regionen die öffentlichen Verkehrsmittel aussetzen, da für die Beschäftigten höhere Gehälter gefordert werden. Ist auch Berlin betroffen und steht ein neuer Streik bei der BVG bevor?

Verdi legt Nahverkehr in mehreren Städten lahm

Im Rahmen des Arbeitskampfes um bessere Gehälter für die Beschäftigten hat die Gewerkschaft Verdi am Samstag zu einem neuen Streik im Nahverkehr aufgerufen. Die Beschäftigten in Kassel, Frankfurt, Wiesbaden, Gießen und Marburg sind aufgerufen, bereits am Dienstag die Arbeit niederzulegen. Der Streik soll in den betroffenen Regionen bis Mittwoch andauern, wie die Gewerkschaft mitteilte.

  • Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF)
  • Stadtwerke Gießen
  • Marburger Verkehrsgesellschaft mbH (MVG)
  • Kasseler Verkehrsbetriebe (KVG)
  • Wiesbadener ESWE Verkehr

Der Streik wird voraussichtlich zahlreiche Menschen, insbesondere im Berufsverkehr, stark beeinträchtigen. Mit diesem Ausstand möchte die Gewerkschaft im Tarifstreit Druck aufbauen. Der Vorwurf der Gewerkschaft lautet, dass die Arbeitgeber „kräftig bei tariflich vereinbarten Zulagen sparen“ wollen.

Streik bei der BVG in Berlin: Aktueller Stand

Die positive Nachricht für die Berliner Bevölkerung: Im Gegensatz zum letzten Warnstreik von Verdi am 2. Februar, der Verkehrsunternehmen in fast ganz Deutschland betraf, ist dieses Mal nur die Region Hessen betroffen. Für die Hauptstadt ist vorerst kein Streik angekündigt. Dennoch ist die Gefahr noch nicht gebannt, da die Verhandlungen in der mittlerweile dritten Runde in der vergangenen Woche erneut ohne Einigung endeten. Die Gewerkschaft drohte erneut mit weiteren Maßnahmen.

Verdi-Verhandlungsführer Serat Canyurt kritisierte, dass die BVG bislang kein Angebot vorgelegt habe. Dies könnte den Konflikt weiter verschärfen und die dringend benötigte Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr gefährden. Er betonte, dass alles von der Arbeitgeberseite abhänge: „Das sagen wir den Berlinerinnen und Berlinern ganz klar.“ Beim Streik am 2. Februar wurde der Arbeitskampf einige Tage im Voraus angekündigt, sodass die Menschen in der Stadt sich darauf vorbereiten konnten. Ob dies auch beim nächsten Streik der BVG in Berlin der Fall sein wird, bleibt ungewiss.

Was halten Sie vom Streik der Gewerkschaft Verdi? Teilen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Thema mit unter wirvonhier@berlinerverlag.com. Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften!

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Bildquelle: Bildquelle: Julius Schultheis auf Unsplash

Ronny Winkler