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Strompreise in Deutschland: Ministerin Reiche prognostiziert späte Entlastungen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche erwartet, dass spürbare Entlastungen bei den Strompreisen erst in den 2030er Jahren eintreten werden. Ihre geplanten Reformen zielen darauf ab, die Energiewende kosteneffizienter zu gestalten, stoßen jedoch auf Bedenken aus der Branche.

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Die Einschätzung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zur zukünftigen Preisentwicklung im Stromsektor zeigt, dass Verbraucher erst in den 2030er Jahren mit spürbaren Entlastungen rechnen können. Die CDU-Politikerin betonte die Notwendigkeit einer Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sowie die Einführung eines neuen Netzpakets, um die Kosten der Energiewende zu optimieren.

Der Bund investiert derzeit jährlich 17 Milliarden Euro in die Förderung erneuerbarer Energien, wobei die Ausgaben in naher Zukunft voraussichtlich ansteigen werden. Reiche warnte, dass ohne notwendige Anpassungen die finanziellen Belastungen für den Bundeshaushalt zunehmen könnten. Ihr Ziel ist es, den Markt zu stärken und die Dauerförderung zu minimieren.

Im Rahmen der geplanten Reform sollen ab 2027 kleinere Solaranlagen mit einer Leistung von unter 25 Kilowatt keine dauerhafte Förderung mehr erhalten. Diese Maßnahme hat bereits Widerstand von Branchenverbänden ausgelöst, die einen Rückgang beim Photovoltaikausbau befürchten. Reiche wies diese Bedenken jedoch zurück und erklärte, dass das neue Gesetz viele Investitionsmöglichkeiten biete und ein stabiles Investitionsklima schaffe.

Das neue Netzpaket wird zudem strengere Regelungen für den Zubau von Windkraft- und großen Photovoltaikanlagen einführen, indem bestimmte Netzgebiete als „kapazitätslimitiert“ definiert werden. Dies könnte die Bedingungen für den Bau neuer Anlagen in diesen Regionen verschlechtern.

Der Bundesverband Solarwirtschaft warnte vor einem signifikanten Rückgang beim Ausbau der Photovoltaik und bezeichnete die geplante Übergangszahlung von 5,2 Cent pro Kilowattstunde als unzureichend. Die Branche befürchtet, dass dies die Investitionen in erneuerbare Energien hemmen könnte.

Aktuelle Statistiken zeigen, dass Neukunden im Durchschnitt 24,8 Cent pro Kilowattstunde zahlen müssen, was im Vergleich zur Vorwoche nahezu unverändert geblieben ist. Diese Entwicklung könnte die Diskussion über die Reformen und ihre Auswirkungen auf die Verbraucher weiter anheizen.

Reiche betonte, dass sie die Kritik aus der Branche ernst nehme, sei jedoch überzeugt, dass die Reformen notwendig sind, um die Energiewende voranzutreiben und gleichzeitig die Kosten zu kontrollieren. Sie sieht die geplanten Maßnahmen als Chance, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Energieversorgung zu stärken und die Abhängigkeit von staatlichen Förderungen zu verringern.

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Quellen: n-tv, NDR

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS