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Technische Probleme verzögern Gespräch von Musk und Trump

Viele Nutzer von Elon Musks Online-Plattform X versuchten zunächst vergeblich, dessen Unterhaltung mit Donald Trump zu hören. Der Tech-Milliardär machte eine Cyberattacke dafür verantwortlich.

Viele wollten in den Livestream rein - konnten aber nichts hören. (Archivbild)
Foto: Matt Rourke/Jos' Luis Villegas/AP/dpa

Das mit Spannung erwartete Live-Gespräch zwischen dem Technologie-Milliardär Elon Musk und dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump wurde von technischen Schwierigkeiten beeinträchtigt. Der Livestream auf Musks Online-Plattform X, ehemals Twitter, begann mit einer Verzögerung von etwa 45 Minuten. Anfangs war er mehrmals nicht erreichbar.

Musk behauptete auf X, dass die Plattform Ziel einer massiven DDOS-Attacke geworden sei. Bei solchen Angriffen werden Websites mit großen Mengen an Anfragen überschüttet, damit sie in die Knie gehen. Musk kündigte an, notfalls werde er mit Trump vor einer kleinen Anzahl Zuhörer live sprechen und dann eine Aufzeichnung veröffentlichen.

Trump und Musk diskutierten zuerst über das Attentat, bei dem ein Schütze den ehemaligen Präsidenten während einer Wahlkampfveranstaltung in Pennsylvania vor etwa einem Monat verletzte.

Auf der Plattform wurde die Zahl von etwa einer Million Zuhörern angezeigt – obwohl unklar war, wie viele von ihnen tatsächlich etwas hören konnten. Musk schrieb bei X, dass das Livestream-System zuvor mit rund 8 Millionen Zuhörern getestet wurde.

Schon als Musk im vergangenen Jahr bei X einen Livestream für den damaligen republikanischen Präsidentschaftsbewerber Ron DeSantis veranstaltete, begann die Übertragung mit erheblicher Verspätung, weil zunächst die Server überlastet waren. Musk hatte nach dem Kauf von Twitter zahlreiche Mitarbeiter entlassen und die Investitionen zurückgefahren.

dpa