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Technoparade ‚Zug der Liebe‘ in Berlin abgesagt – Sicherheitslage sorgt für Veränderungen

Die Techno-Parade „Zug der Liebe“ in Berlin wird abgesagt. Die Organisatoren nennen logistische Probleme und ein verändertes gesellschaftliches Klima als Gründe, die die Durchführung unter den aktuellen Bedingungen problematisch machen.

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„Zug der Liebe“ in Berlin wegen CSD-Terror abgesagt
Bildquelle: Levin auf Unsplash

Die für Ende August angedachte Techno-Parade „Zug der Liebe“ in Berlin fällt aus. Die Organisatoren teilten mit, dass diese Entscheidung als Konsequenz aus den jüngsten Ereignissen im Zusammenhang mit dem Christopher Street Day (CSD) getroffen wurde, die die Rahmenbedingungen stark verändert hätten.

Mehrere Gründe führten zur Absage, darunter logistische Schwierigkeiten wie der Ausfall bestellter Lastwagen. Auch Fragen zur Lautstärkeregelung mit der zuständigen Versammlungsbehörde blieben ungelöst. Dennoch wurde besonders die „spürbare Veränderung des gesellschaftlichen Klimas“ als entscheidender Punkt angeführt, der die Durchführung der Parade in diesem Jahr als problematisch erscheinen lässt.

Die Veranstalter hoben hervor, dass die Durchführung einer Parade unter den derzeitigen Bedingungen mit umfassenden Auflagen verbunden wäre. Dazu zählen Wegfahrsperren, Personenkontrollen sowie ein verstärktes Polizeiaufgebot. Diese Maßnahmen würden jedoch dem ursprünglichen Geist des „Zugs der Liebe“ widersprechen, der einen unbeschwerten und angstfreien Raum des Protests verkörpern soll. Unter den gegebenen Umständen sei eine solche Demonstration nicht mit der Grundidee der Veranstaltung vereinbar, betonten die Organisatoren.

Im letzten Jahr nahmen etwa 10.000 Menschen am „Zug der Liebe“ teil, um für Toleranz, Vielfalt und Solidarität zu demonstrieren. Die verbleibenden Trucks der Parade sollen nun für eine gleichzeitig geplante Demonstration zum Erhalt des RAW-Geländes genutzt werden, das für seine kulturellen und partytauglichen Angebote bekannt ist und auf dem Gelände eines ehemaligen Bahnwerks in Friedrichshain liegt. Die Organisatoren erklärten, dass sie ihre Kräfte bündeln möchten, um die bedrohte Kulturlandschaft Berlins zu unterstützen.

Im Gegensatz dazu wird die Techno-Parade „Rave the Planet“, die für den 15. August geplant ist, wie vorgesehen stattfinden. Die Verantwortlichen dieser Veranstaltung haben ihre Entschlossenheit bestätigt, die Vorbereitungen fortzusetzen.

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Quellen: Bild, tagesschau

Bildquelle: Bildquelle: Levin auf Unsplash

TS