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Neue russische Angriffe in der Ukraine fordern zivile Opfer

Russische Drohnen und Raketen treffen Charkiw, verletzen elf Menschen und beschädigen Wohnhäuser und öffentliche Gebäude.

Rettungskräfte löschen das Feuer in Charkiw.
Foto: Alex Babenko/AP

Neue russische Drohnen- und Raketenangriffe haben in der Nacht offiziellen Angaben zufolge vor allem in der nordostukrainischen Millionenstadt Charkiw zivile Opfer gefordert. «Insgesamt wurden elf Menschen verletzt, sechs Personen wurden getötet», teilte der Militärgouverneur Oleh Synjehubow auf seinem Telegram-Kanal mit.

Laut Angaben der örtlichen Behörden wurden durch den Beschuss mit umfunktionierten Flugabwehrraketen vom Typ S-300 neun Wohnhäuser, Wohnheime, ein Verwaltungsgebäude, ein Kindergarten, ein Café, eine Autowaschanlage und ein Tankstellengeschäft sowie mehrere Fahrzeuge beschädigt.

Der Bürgermeister Ihor Terechow hatte auch über Drohnenangriffe auf die Stadt berichtet. Laut Angaben aus Kiew hat Russland in der Nacht insgesamt 32 Kampfdrohnen und 6 Raketen verschiedener Typen auf die Ukraine abgefeuert. Die ukrainische Luftwaffe gab bekannt, dass 28 Drohnen und die Hälfte der Raketen abgefangen wurden.

Neben Charkiw wurden auch Einschläge in den Regionen Cherson und Saporischschja gemeldet. Laut Berichten traf es einen Bauernhof und einen Industriebetrieb. Es wurden keine Opfer oder größeren Schäden gemeldet.

Russland führt seit über zwei Jahren seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Moskau beschießt regelmäßig das Hinterland seines Nachbarn, tötet Zivilisten und zerstört lebenswichtige Infrastruktur.

dpa