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Reporter ohne Grenzen nennt Trump erstmals „Feind der Pressefreiheit“

RSF begründet die Aufnahme des US-Präsidenten damit, dass er staatliche Macht gezielt gegen Medien einsetze, deren Berichterstattung ihm missfalle.

Trump auf neuer RSF-Liste: „Feind der Pressefreiheit“ neben Putin
cottonbro studio auf Pexels

Reporter ohne Grenzen hat Donald Trump erstmals in die Liste der „Feinde der Pressefreiheit“ aufgenommen. Die Organisation veröffentlichte am 2. November Profile von insgesamt 33 Akteuren, denen sie massive Angriffe auf unabhängigen Journalismus vorwirft.

RSF begründet die Aufnahme des US-Präsidenten damit, dass er staatliche Macht gezielt gegen Medien einsetze, deren Berichterstattung ihm missfalle. Die Organisation nennt Einschüchterung und Behinderung journalistischer Arbeit. Es handelt sich um die Bewertung einer Nichtregierungsorganisation.

Historischer Tiefstand für die USA

In der RSF-Rangliste liegen die Vereinigten Staaten inzwischen auf Platz 64 von 180 Ländern. Nach Angaben der Organisation ist das ihr bislang schlechtestes Ergebnis.

Die neue Liste nennt neben Politikern wie Wladimir Putin auch Behörden, Unternehmen und kriminelle Organisationen. Sie unterscheidet dabei verschiedene Formen des Drucks: körperliche Gewalt, juristische Schikanen, wirtschaftliche Einflussnahme und öffentliche Diffamierung.

RSF veröffentlicht die Liste zum Internationalen Tag zur Beendigung der Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten. Anders als die Länderrangliste richtet sie den Blick auf einzelne Verantwortliche und ihre Methoden. Einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt sie nicht.

Bildhinweis: Symbolbild.


Quellen: reporter-ohne-grenzen

Bildquelle: cottonbro studio auf Pexels

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

Ricardo Bohn