US-Präsident Trump warnt vor dem drohenden Zusammenbruch Kubas aufgrund fehlender Öllieferungen aus Venezuela und angekündigter Blockade.
Trump warnt vor Kollaps Kubas

Das sozialistische Kuba befindet sich nach den Worten von US-Präsident Donald Trump kurz vor dem Zusammenbruch. «Kuba ist wirklich eine Nation, die kurz vor dem Scheitern steht», sagte der Republikaner bei einem Besuch im US-Bundesstaat Iowa. Der sozialistische Karibikstaat habe sein Geld und sein Öl aus Venezuela bekommen. Das bekämen sie nicht mehr, betonte Trump.
Die USA hatten in den vergangenen Wochen mehrere Öltanker unter ihre Kontrolle gebracht. Zuvor hatte Trump angekündigt, eine «vollständige und komplette Blockade aller sanktionierter Öltanker auf dem Weg von und nach Venezuela» zu verhängen.
US-Regierung sorgt mit Äußerungen über Kuba für Aufsehen
Nach dem Angriff der USA auf Venezuela – einem wichtigen Verbündeten Havannas – und der Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro haben Vertreter der US-Regierung immer wieder auch Druck auf die kommunistische Regierung Kubas aufgebaut. US-Außenminister Marco Rubio etwa bezeichnete diese als «riesiges Problem».
Trump hat kürzlich Kuba aufgefordert, einen Deal zu machen, ohne jedoch genau zu erklären, was er damit meint. Auf Truth Social hat er auch mehrere Beiträge geteilt, in denen Nutzer auf einen möglichen Regierungswechsel in Kuba hoffen, der durch die USA herbeigeführt wird. Berichten zufolge prüft die Regierung von Trump derzeit verschiedene Möglichkeiten, um dies zu erreichen.
Die Beziehungen zwischen Havanna und Washington sind seit Jahrzehnten angespannt. Aktuell steckt die autoritär regierte Karibikinsel in ihrer schwersten Wirtschaftskrise seit dem Sieg der Revolution von Fidel Castro 1959. Unter anderem mangelt es an Treibstoff. Sollten die USA die Lieferungen von Öl aus Venezuela dauerhaft unterbinden, könnte die kubanische Wirtschaft vollends zusammenbrechen.








