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Trump kündigt Kundgebung an Anschlagsort in Pennsylvania an

Mitte Juli schoss ein Attentäter bei einem Wahlkampfauftritt in Butler auf Trump. Der Republikaner wurde verletzt, ein Besucher kam ums Leben. Nun will der Ex-Präsident dorthin zurückkehren.

Mitte Juli eröffnete ein Attentäter bei einer Wahlkampfkundgebung in Butler das Feuer auf Donald Trump. (Archivbild)
Foto: Gene J. Puskar/AP/dpa

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump plant Anfang Oktober erneut an dem Ort in Pennsylvania aufzutreten, wo er im Juli Opfer eines Attentats wurde. Sein Wahlkampfteam kündigte eine Kundgebung am 5. Oktober auf dem Gelände in Butler an, wo er damals angeschossen wurde. Der 78-Jährige möchte an den getöteten Mann und die beiden verletzten Personen erinnern sowie den Sicherheits- und Rettungskräften für ihren Einsatz danken.

Im Juli hatte ein Attentäter in Butler bei einer Wahlkampfveranstaltung der Republikanischen Partei auf Trump geschossen. Ein Besucher starb, zwei weitere wurden verletzt. Trump wurde von einer Kugel am rechten Ohr verletzt. Der Täter wurde von Sicherheitskräften getötet.

Aus einer Erzählung wurden viele 

Trump war im Juli kurz nach dem Attentat beim Parteitag der Republikaner in Milwaukee aufgetreten, wo er feierlich zum Präsidentschaftskandidaten der Partei gekürt wurde. Dort erzählte er ausführlich von der Attacke auf ihn und erklärte: «Ihr werdet es kein zweites Mal von mir hören, weil es tatsächlich zu schmerzhaft ist, es zu erzählen.» Tatsächlich vergeht aber kaum ein Wahlkampfauftritt, bei dem Trump nicht auf das Attentat eingeht. Oft betont er dabei, er habe sich eine «Kugel für die Demokratie eingefangen». 

Nur vor Kurzem gab es einen weiteren Zwischenfall: Der Secret Service erschoss einen bewaffneten Mann, der sich in den Büschen versteckt hatte, während Trump Golf spielte. Der Verdächtige hat nicht geschossen und ist geflohen, wurde jedoch bald darauf festgenommen und angeklagt. Die Behörden vermuten, dass auch er ein Attentat auf Trump geplant hatte.

[Trump plant Kundgebung am Ort des Attentats in Pennsylvania],Der republikanische Präsidentschaftskandidat will an Opfer erinnern und Sicherheitskräften danken, trotz erneuter Bedrohung bei Golfplatzbesuch.

dpa