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Trump kündigt militärische Schritte gegen Iran an nach misslungenem Friedensangebot

Donald Trump kündigt an, eine massive Militäraktion gegen den Iran in Erwägung zu ziehen, nachdem ein Friedensangebot abgelehnt wurde. Während militärische Angriffe auf iranische Ziele fortgesetzt werden, warnen Experten vor einer umfassenden Eskalation des Konflikts.

Trump kündigt massive Militäraktion gegen Iran an, während Friedensangebot abgelehnt wird
Bildquelle: Nils Huenerfuerst auf Unsplash

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben einen neuen Höhepunkt erreicht, als Teheran ein jüngst unterbreitetes Friedensangebot zurückwies. Donald Trump warnte daraufhin, dass die Vereinigten Staaten kurz davor seien, den „größten Angriff des Krieges“ zu starten. Am Donnerstag überbrachte der irakische Premierminister Ali al-Zaidi im Auftrag des US-Präsidenten ein Waffenstillstandsangebot an Teheran, welches jedoch entschieden abgelehnt wurde.

Wie aus Berichten hervorgeht, fehlte es hochrangigen iranischen Beamten an Interesse an diesem Vorschlag. Die genauen Bedingungen des Waffenstillstands sind bislang unklar, jedoch bezeichneten iranische Offizielle das Angebot als das „einzige, was derzeit zur Verfügung steht“ und als „vorübergehende Vereinbarung“.

Trump deutete an, dass er ernsthaft in Betracht zieht, umfassende militärische Operationen gegen den Iran zu initiieren, nachdem es in den letzten zwei Wochen zu erneuten Angriffen gekommen ist. Er äußerte: „Ich erwäge einen massiven Angriff. Größer als je zuvor.“ In einem Interview erklärte er, dass eine Entscheidung bald getroffen werde und die US-Streitkräfte bereit seien.

Auf die Frage, ob eine Militäraktion in Kooperation mit Israel stattfinden würde, entgegnete Trump, dass Israel „in zwei Minuten mitmachen würde, wenn ich sie darum bitte“. Dennoch betonte er, dass die US-Truppen nicht auf die Unterstützung Israels angewiesen seien und warnte vor „Konsequenzen“, sollte Israel sich beteiligen. Dies lässt darauf schließen, dass der Iran möglicherweise Vergeltungsmaßnahmen gegen seinen regionalen Rivalen erwägen könnte.

Trump hat angedroht, iranische Brücken und Kraftwerke zu zerstören, sollte Teheran Schiffe in diesem bedeutenden Wasserweg angreifen. Trotz dieser wiederholten Warnungen behaupteten Houthi-Rebellen kürzlich, zwei Öltanker im Roten Meer angegriffen zu haben.

Die Houthi-Rebellen erklärten, dass die Schiffe Encelia und Layla getroffen wurden. Diese Behauptung wurde nur wenige Tage nach ihrer Ankündigung einer Blockade der Bab al-Mandab-Straße, einer wichtigen Handelsroute, veröffentlicht, um alle saudischen Schiffe zu blockieren. Zudem hat der Iran die britische Königsfamilie bedroht und eine britische Luftbasis als „Ziel“ definiert, nachdem die britische Regierung den USA erlaubt hatte, von dort aus Angriffe zu starten.

Als Reaktion auf die steigenden Spannungen hat die britische Regierung alle verbliebenen Mitarbeiter aus dem Iran abgezogen. Zuvor waren bereits der Botschafter und das Konsularpersonal evakuiert worden, und die diplomatischen Aktivitäten werden nun aus dem Ausland koordiniert.

Der Leiter des iranischen Verhandlungsteams, Mohammad Bagher Ghalibaf, erklärte: „Die Gleichung dieses Krieges ist klar: alles oder nichts. In einer Region, in der wir kein Öl verkaufen, wird niemand Öl verkaufen. Sollte unsere Sicherheit nicht gewährleistet sein, wird keine Infrastruktur sicher sein. Der Schlüssel zur Sicherheit der Straße liegt im Fehlen amerikanischer Streitkräfte.“


Quellen: thesun.co.uk, Süddeutsche Zeitung

Bildquelle: Bildquelle: Nils Huenerfuerst auf Unsplash

Ronny Winkler