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Donald Trump plant Autorennen in Washington

Ein Autorennen in der US-Hauptstadt im August soll den 250. Geburtstag der USA feiern. Die Strecke wird mitten durchs Herz der Hauptstadt führen.

Die Indycar-Rennserie kommt in die US-Hauptstadt Washington. (Archivbild)
Foto: Darron Cummings/AP/dpa

US-Präsident Donald Trump veranstaltet ein Autorennen mitten in der Hauptstadt Washington. Mit dem «Freedom 250 Grand Prix» der Rennserie Indycar im August solle der 250. Geburtstag der USA gefeiert werden, sagte Trump im Weißen Haus. Der Eintritt werde «für das amerikanische Volk kostenlos sein», sagte Verkehrsminister Sean Duffy.

Die Indycar-Serie ist so etwas wie die amerikanische Antwort auf die Formel 1. Die Strecke wurde zunächst nicht bekanntgegeben – aber Duffy und Trump signalisierten, dass sie mitten durchs Herz der US-Hauptstadt führen werde. Wenn die Rennwagen mit 190 Meilen pro Stunde (rund 306 km/h) über die Pennsylvania Avenue düsen – «das wird verrückt», sagte Duffy. Die breite Pennsylvania Avenue verbindet unter anderem das Kapitol und das Weiße Haus. In Trumps Erlass zu dem Rennen steht, dass es in der Nähe der National Mall stattfinden werde – dem langen Grünstreifen mit bekannten Wahrzeichen wie der Säule des Washington-Monuments.

Schlechte Umfragewerte für Trump

In den letzten Umfragen erhielt Trump schlechte Bewertungen für die Wirtschaftslage. Im Wahlkampf hatte er versprochen, die Preise deutlich zu senken. Im November finden in den USA Parlamentswahlen statt – und sollten die Demokraten den Republikanern von Trump die Mehrheit im Senat und im Abgeordnetenhaus abnehmen, könnten sie die Handlungsfreiheit des Präsidenten einschränken.

Mick Schumacher bei Indycar 

Das Rennen in der US-Hauptstadt wird das erste sein. Die Formel 1 veranstaltet bereits seit einigen Jahren ein Straßenrennen in Las Vegas, USA.

Ab dieser Saison fährt auch Mick Schumacher in der Indycar-Serie. Der 26-jährige Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher tritt für das Team Rahal Letterman Lanigan Racing an. Mick Schumacher hofft auf einen Neustart seiner Motorsport-Karriere in den USA. Zuvor fuhr er 2021 und 2022 für das amerikanische Haas-Team in der Formel 1, nachdem er in den Nachwuchsserien Formel 3 und Formel 2 Gesamtsiege errungen hatte. Trotzdem erhielt er nach diesen beiden Jahren keinen neuen Vertrag als Stammfahrer.

dpa