Der amtierende US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Namen der großen Ozeane zu ändern. Bei einer Veranstaltung in Clarksville, Tennessee, äußerte er den Wunsch, den Atlantik oder den Pazifik umzubenennen.
Trump plant kontroverse Namensänderungen für Ozeane

Der amtierende US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Namen der großen Ozeane zu ändern. Bei einer Veranstaltung in Clarksville, Tennessee, äußerte er den Wunsch, den Atlantik oder den Pazifik umzubenennen. Trump schlägt vor, diese Gewässer als “Trump Ocean” oder “Ocean of the Americas” zu bezeichnen.
Trumps Ambitionen für die Ozeane
Trump erklärte vor seinen Anhängern: “Wir brauchen einen Fluss, wir brauchen einen Ozean. Also habe ich an den Atlantik oder den Pazifik gedacht.” Er betonte, dass er sein Vorhaben noch während seiner Amtszeit umsetzen möchte: “Ich denke, wir sollten einen Ozean haben, bevor ich gehe.” Diese Äußerungen folgen auf frühere Namensänderungen, die Trump bereits in die Wege geleitet hat.
Frühere Umbenennungen
Bereits im Januar 2025 ordnete Trump per Exekutivverordnung an, den Golf von Mexiko in “Gulf of America” umzubenennen. Bei dieser Entscheidung lobte er den neuen Namen als “wunderschön”. Im August folgte die Umbenennung des Ontariosees, der nun auf US-Karten als “Lake America” geführt werden soll. Trump demonstrierte diese Änderung in einem TikTok-Video.
Geografische Bezeichnungen im Fokus
Trump hat auch beim höchsten Berg der USA eine frühere Namensänderung rückgängig gemacht: Aus Mount Denali wurde wieder Mount McKinley. Einige geografische Bezeichnungen sollen jedoch unangetastet bleiben. So verschonte Trump den Hudson River mit Verweis auf den Entdecker Henry Hudson und ließ auch den Mississippi in seiner ursprünglichen Form.
Internationale Relevanz der Namensänderungen
Es bleibt abzuwarten, ob Trump tatsächlich einen Ozean umbenennen kann und welcher Name letztendlich gewählt wird. Selbst wenn die US-Behörden die Bezeichnung eines Ozeans auf ihren Karten ändern, gilt der neue Name nicht automatisch weltweit. Laut Berichten können andere Staaten und internationale Organisationen diese Bezeichnungen ignorieren. So wird der Golf von Mexiko außerhalb der USA weiterhin so genannt.
Weitere kontroverse Vorschläge
In der Vergangenheit brachte Trump auch andere Namensänderungen ins Spiel, wie “New America” für den Bundesstaat New Mexico und “Trump Strait” für die Straße von Hormus. Zudem wurde das Institute of Peace in “Donald J. Trump Institute of Peace” umbenannt.
“Ich denke, wir sollten einen Ozean haben, bevor ich gehe”, sagte Trump.
Die Diskussion um die Umbenennung von Gewässern zeigt, wie Trump versucht, seinen Einfluss auf die Geografie der USA zu verankern. Ob und wie weit diese Pläne tatsächlich umgesetzt werden, bleibt abzuwarten.
Quellen: news
Bildquelle: Gage Skidmore via Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.5)
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