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Trump stoppt neue Russland-Sanktionen kurz vor dem Inkrafttreten

US-Präsident Donald Trump hat Teile eines neuen Sanktionspakets gegen Russland kurz vor ihrem geplanten Inkrafttreten ausgesetzt. Nach Berichten von ZDFheute und tagesschau legte er insbesondere vorgesehene Zölle auf Eis.

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US-Präsident Donald Trump hat Teile eines neuen Sanktionspakets gegen Russland kurz vor ihrem geplanten Inkrafttreten ausgesetzt. Nach Berichten von ZDFheute und tagesschau legte er insbesondere vorgesehene Zölle auf Eis. Das Weiße Haus begründete den Schritt mit dem nationalen Interesse der USA, ohne diese Begründung zunächst näher auszuführen.

Gesetz sollte wirtschaftlichen Druck erhöhen

Das vom Kongress beschlossene und von Trump im September unterzeichnete Paket zielte unter anderem auf Russlands Energiesektor. Es sah auch Maßnahmen gegen Staaten vor, die große Mengen russischer Energieträger kaufen oder bei der Umgehung von Sanktionen helfen.

Die im Gesetz enthaltene Frist ließ dem Präsidenten die Möglichkeit, vor dem automatischen Wirksamwerden einzelner Maßnahmen einzugreifen. Daraus folgt keine pauschale Aufhebung sämtlicher bisheriger Russland-Sanktionen.

Diesel-Abkommen ging voraus

Erst wenige Tage zuvor hatte Trump mit Moskau russische Diesellieferungen vereinbart. Hintergrund waren die gestiegenen Kraftstoffpreise infolge des Iran-Kriegs und der innenpolitische Druck vor den US-Zwischenwahlen.

Für die Ukraine verändert der Schritt den erwarteten wirtschaftlichen Druck auf Russland. Der Krieg dauert an, während über Unterstützung, Sanktionen und diplomatische Schritte gestritten wird.

Stand: 17. Oktober 2026. Archivbild, keine Aufnahme der heutigen Entscheidung.


Quellen: tagesschau, zdfheute

Bildquelle: depositphotos

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

Ricardo Bohn