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Überarbeitete Anklage: Trump plädiert auf nicht schuldig

Die Ankläger im Wahlbetrugsverfahren gegen Donald Trump versuchen ihren Fall mit einer überarbeiteten Anklage zu retten. Jetzt reagiert der Republikaner auf die neue Fassung.

Trump weist die Vorwürfe in seinem Verfahren wegen versuchten Wahlbetrugs zurück. (Archivbild)
Foto: Jose Luis Magana/AP/dpa

Nach der Veröffentlichung einer überarbeiteten Anklageschrift im Bundesverfahren zu versuchtem Wahlbetrug plädiert der ehemalige US-Präsident Donald Trump weiterhin auf nicht schuldig. Dies geht aus einem von Trumps Anwälten eingereichten Gerichtsdokument hervor. Trump verzichtet auf sein Recht, bei der Anklageverlesung anwesend zu sein, und lässt stattdessen seine Anwälte im Namen des Republikaners auf nicht schuldig plädieren.

Neue Fassung ist Reaktion auf Urteil des Supreme Court

Das Team von Sonderermittler Jack Smith hat die Anklageschrift überarbeitet, nachdem der oberste US-Gerichtshof Anfang Juli mit seiner rechtskonservativen Richter-Mehrheit entschieden hatte, dass Trump für bestimmte Amtshandlungen Immunität genießt. Aufgrund dieser historischen Entscheidung mussten Smith und sein Team die Anklage gegen Trump anpassen, um den Fall voranzutreiben.

Trump hatte bereits bei der Anklageverlesung vergangenes Jahr auf nicht schuldig plädiert. Der neuerliche Schritt ist also keine Überraschung – der Präsidentschaftskandidat der Republikaner weist jegliche juristischen Schritte gegen ihn als «politische Hexenjagd» zurück. 

Vorwürfe sind im Kern gleich

Die Unterstützer von Trump stürmten am 6. Januar 2021 gewaltsam den Parlamentssitz in Washington. Der ehemalige Präsident hatte zuvor versucht, das Ergebnis der Präsidentschaftswahl 2020 zu ändern und seine Niederlage gegen Joe Biden in einen Sieg zu verwandeln.

In Washington, der US-Hauptstadt, wurde der Republikaner deshalb auf Bundesebene angeklagt. Die neue Version der Anklageschrift ist etwas kürzer, aber die vier Anklagepunkte gegen ihn bleiben unverändert. Trump wird unter anderem beschuldigt, eine Verschwörung zum Betrug an den Vereinigten Staaten sowie eine Verschwörung zur Behinderung eines offiziellen Verfahrens begangen zu haben.

[Trump bleibt nach überarbeiteter Anklage weiterhin auf nicht schuldig,Anwälte plädieren im Namen des Republikaners auf Unschuld. Die Anklageschrift wurde angepasst, um den Fall voranzutreiben.]

dpa