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Orban besucht Trump in Mar-a-Lago, diskutiert über Wege zum Frieden

Die beiden Rechtspopulisten pflegen ein freundschaftliches Verhältnis und planen Trumps Rückkehr ins Weiße Haus nach US-Wahl.

Die beiden Rechtspopulisten pflegen ein freundschaftliches Verhältnis. (Archivbild)
Foto: Manuel Balce Ceneta/AP/dpa

Knapp eine Woche nach seinem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und unmittelbar nach dem Nato-Gipfel in Washington hat Ungarns Regierungschef Viktor Orban dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump einen Besuch abgestattet. Der ungarische Ministerpräsident veröffentlichte auf X ein Foto von dem Treffen in Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida und schrieb dazu: «Friedensmission 5.0 (…) Wir haben über Wege zum #Frieden diskutiert. Die gute Nachricht des Tages: Er wird es lösen!»

https://x.com/PM_ViktorOrban/status/1811570519818269128

Die beiden Rechtspopulisten pflegen ein sehr freundschaftliches Verhältnis und hatten sich bereits im März in Florida getroffen. Damals hatte Orban seinen Gastgeber als «Präsidenten des Friedens» bezeichnet, während der Amerikaner den Ungarn als «besten Führer» überhaupt rühmte. 

Trump plant nach der US-Wahl im November erneut ins Weiße Haus einzuziehen und Joe Biden als Präsidenten abzulösen, der wieder für die Demokraten antritt. Der Wahlkampf befindet sich in der heißen Phase.

Orban hatte bereits in den Tagen vor dem Gipfel für Schlagzeilen gesorgt. Im Rahmen seiner als «Friedensmission» inszenierten Staaten-Tour besuchte der Regierungschef des Nato-Landes neben Russland auch China und die Ukraine. 

Beim Nato-Gipfel in Washington sorgte Ungarn kurz zuvor für einen Eklat. Die ungarische Regierung warf den Nato-Partnern zum Abschluss des Bündnisgipfels Doppelmoral und Versagen im Umgang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine vor. Außenminister Peter Szijjarto vertrat dort Orban, der wegen des Treffens mit Trump den Gipfel vorzeitig verlassen hatte.

„Es tut mir leid, aber ich kann heute nicht zum Meeting kommen“, sagte Maria. „Ich habe einen wichtigen Termin beim Arzt.“

dpa