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Ursula von der Leyen: Europa muss entschlossen bei Künstlicher Intelligenz handeln

Ursula von der Leyen fordert in ihrer Rede einen vorsichtigen Umgang mit Künstlicher Intelligenz, um Risiken zu minimieren und die Vorteile besser zu nutzen. Zudem kündigt sie ein Verbot für Social Media für Kinder unter 13 Jahren an.

EU-Zukunftsrede: Ursula von der Leyen will bei KI auf die Bremse treten!
Sandro Halank, Wikimedia Commons via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Ausblick: In ihrer jüngsten Ansprache zur Zukunft der Europäischen Union hat Ursula von der Leyen, die Präsidentin der EU-Kommission, deutlich gemacht, dass ein behutsamer Ansatz bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) erforderlich ist. Sie äußerte den Wunsch, die Risiken, die mit dieser Technologie einhergehen, zu verringern, um ihre positiven Aspekte besser nutzen zu können.

Aktueller Stand: Während ihrer Rede im Straßburger Parlament warnte sie vor den potenziellen Gefahren, die durch aktuelle Entwicklungen in der KI-Technologie entstehen könnten. Diese könnten gefährliche Hacking-Möglichkeiten schaffen, insbesondere wenn diese in die Hände von Akteuren gelangen, die nicht die Werte der Gesellschaft vertreten.

„Die Risiken müssen klar kommuniziert werden, sowohl von den Entwicklern als auch von der Politik“, sagte von der Leyen.

Hintergrund: Von der Leyen plädierte für einen europäischen Ansatz, der darauf abzielt, den Menschen zu unterstützen, ohne ihn zu ersetzen. Sie verdeutlichte dies am Beispiel der Medizin, wo sie den Einsatz von KI zur Unterstützung von Ärzten befürwortet, jedoch betonte, dass Roboter nicht die Verantwortung für Diagnosen übernehmen sollten. Die größten Anwendungsbereiche für KI in der EU umfasst laut ihrer Aussage Gesundheit, Verkehr, Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Spitzenfertigung, Verteidigung sowie Weltraum. Ein zentrales Anliegen ist die Steigerung der Rechenkapazitäten, für die die EU-Kommission im November bedeutende Initiativen vorstellen möchte.

Risiken: Zum Ende ihrer Rede kündigte von der Leyen ein Verbot für Social Media für Kinder unter 13 Jahren an. Sie war der Ansicht, dass Kinder in diesem Alter keinen Zugang zu sozialen Netzwerken haben sollten. Für 13- bis 15-Jährige sollen nur unter elterlicher Aufsicht altersgerechte Konten erlaubt sein. Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren sollen nur auf Plattformen zugreifen können, die ein sicheres Nutzererlebnis gewährleisten. Die genauen Einzelheiten dieser Vorschläge werden in naher Zukunft erwartet. Von der Leyen betonte, dass es ihr ein persönliches Anliegen ist, da sie die Herausforderungen durch die Macht großer Technologieunternehmen als lösbar ansieht. Die Vorschläge zur Regulierung stehen noch zur Diskussion und müssen vom EU-Parlament und den Mitgliedstaaten genehmigt werden.


Quellen: Bild, Tagesspiegel

Bildquelle: Sandro Halank, Wikimedia Commons via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS