US-Vizepräsident JD Vance äußert sich zur Stabilität der aktuellen Waffenruhe im Iran-Konflikt. Er betont die US-amerikanischen Bedingungen für einen umfassenden Deal, der den Iran von Atomwaffen und staatlich gefördertem Terrorismus fernhalten soll.
„US-Bedingungen für ein neues Abkommen mit Iran im Überblick“

Die Waffenruhe im Konflikt zwischen den USA und dem Iran wird von JD Vance als stabil eingeschätzt. Unbestätigten Informationen zufolge könnte bereits ein Termin für die nächste Verhandlungsrunde festgelegt worden sein. Der US-Vizepräsident erläutert die Gründe, die bisher einem Abkommen im Wege standen.
JD Vance äußerte sich bei einer Veranstaltung in Athens, Georgia, und erklärte: „Derzeit hält die Waffenruhe.“ Präsident Donald Trump strebe nicht nur einen kleinen Deal an, sondern ein umfassendes Abkommen, so Vance weiter.
Nach Angaben von Vance wurden bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, die am vergangenen Wochenende in Pakistan stattfanden, bedeutende Fortschritte erzielt. „Der Grund, warum noch kein Deal zustande gekommen ist, ist, dass der Präsident wirklich einen Deal will, bei dem der Iran keine Atomwaffen besitzt“, betonte der US-Vizepräsident. Zudem dürfe der Iran keinen Terrorismus staatlich unterstützen. Trump habe auch klargestellt, dass „das iranische Volk gedeihen und wachsen und an der Weltwirtschaft teilnehmen“ können müsse.
Misstrauen zwischen Washington und Teheran
Vance wies darauf hin, dass es ein tiefes Misstrauen zwischen Washington und Teheran gebe, das nicht über Nacht überwunden werden könne. Dennoch betonte er, dass die iranischen Verhandler an einer Einigung interessiert seien. „Ich habe ein sehr gutes Gefühl, was unsere Position angeht“, sagte Vance.
Trump sieht Krieg im Iran kurz vor dem Ende
US-Präsident Donald Trump äußerte ebenfalls, dass der Krieg im Iran „fast vorbei“ sei. In einem Interview mit dem US-Fernsehsender Fox News erklärte er: „Ich glaube, er ist fast vorbei.“ Trump fügte hinzu, dass der Iran 20 Jahre benötigen würde, um das Land wieder aufzubauen, falls die USA sich zurückziehen sollten. „Und wir sind noch nicht fertig. Wir werden sehen, was passiert“, sagte er. Er ist überzeugt, dass der Iran unbedingt einen Deal anstrebt.
Geplante Fortsetzung der Gespräche
Trump gab an, dass die Gespräche in den nächsten zwei Tagen in Pakistan wiederaufgenommen werden könnten. Medienberichten zufolge wird der Donnerstag als möglicher Termin für die Fortsetzung der Verhandlungen genannt.
Zusätzlich berichtete ein US-Sender, dass Vance auch in einer möglichen zweiten Verhandlungsrunde mit dem Iran die US-Delegation anführen könnte, sofern es vor Ablauf der zweiwöchigen Waffenruhe zu einem weiteren Treffen kommt. Auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn von Trump, könnten an den Gesprächen teilnehmen. Die Waffenruhe läuft in der kommenden Woche aus.








