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USA und Mexiko: Zusammenarbeit gegen irreguläre Migration

In der Hoffnung auf ein besseres Leben versuchen zahlreiche Menschen in die USA zu flüchten. Um die irreguläre Migration einzudämmen, verstärken die USA und Mexiko nun ihre Zusammenarbeit.

Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador (oben, M) und US-Außenminister Antony Blinken (oben, l) sprechen über das Thema irreguläre Migration.
Foto: Fernando Llano/AP/dpa

Um die Herausforderung der irregulären Migration zu bewältigen, haben die Vereinigten Staaten und Mexiko beschlossen, enger zusammenzuarbeiten. Bei Gesprächen in Mexiko-Stadt haben Vertreter beider Regierungen vereinbart, eine bilaterale Arbeitsgruppe einzurichten, die regelmäßige Treffen abhalten soll, wie die mexikanische Außenministerin Alicia Bárcena vor Journalisten bekannt gab.

Das Ziel besteht darin, die Anzahl der Migranten zu begrenzen, die über Mexiko in die USA gelangen möchten. Die Bemühungen sollen auch die Herkunftsländer der meisten Migranten in Mittel- und Südamerika einbeziehen.

Präsident Andrés Manuel López Obrador traf sich im Nationalpalast in Mexiko-Stadt mit US-Außenminister Antony Blinken, US-Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas und der Heimatschutzberaterin des Weißen Hauses, Liz Sherwood-Randall. López Obrador schrieb auf der Plattform X, früher Twitter, dass wichtige Vereinbarungen getroffen wurden.

Flucht vor Armut, Gewalt und Krisen

Laut örtlichen Medienberichten befanden sich zum Zeitpunkt des Treffens im Süden von Mexiko mindestens 7000 Migranten zu Fuß auf dem Weg in Richtung USA. Sie hatten sich am Heiligabend zu einer Karawane zusammengeschlossen. Mexiko liegt auf der Migrationsroute von Menschen, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben die USA erreichen möchten. Sie fliehen vor Armut, Gewalt und politischen Krisen in ihren Heimatländern.

Die Thematik der unregelmäßigen Einwanderung ist ein dominierendes Thema im Wahlkampf für die Präsidentschaftswahl 2024 in den USA. Laut der Grenzschutzbehörde CBP wurden an der südlichen Grenze der USA im Haushaltsjahr 2023 fast 2,5 Millionen versuchte Grenzübertritte registriert.

dpa