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Vielerorts Staus wegen Warnstreik erwartet – Tunnel gesperrt

Für Autofahrer könnte es mancherorts ein harter Tag werden. Wegen Warnstreiks kommt es bundesweit auf Fernstraßen zu Einschränkungen.

Zahlreiche Tunnel bleiben heute aufgrund von Warnstreiks geschlossen oder sind nur eingeschränkt befahrbar. (Archivfoto)
Foto: Jonas Walzberg/dpa

Heute müssen Autofahrer in einigen Teilen Deutschlands mit Verkehrsbehinderungen auf Autobahnen, Bundes- und Landstraßen rechnen. Der Grund dafür sind Warnstreiks im Rahmen des Tarifkonflikts bei der Autobahn GmbH des Bundes sowie im öffentlichen Dienst.

Ein Fokus der Streiks liegt in Nordrhein-Westfalen, wo am Nachmittag alle 28 Tunnelleitzentralen des Landes bestreikt werden sollen, wie von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi bereits am Sonntag angekündigt. Bei elf langen Tunneln entlang von Bundes- und Landesstraßen müssen Autofahrer und Lkw-Fahrer mit Sperrungen rechnen, wie der Landesbetrieb Straßen.NRW bekannt gab.

Warnstreiks an 18 Standorten 

Beschäftigte auf Landesebene planen, ihre Arbeit in Straßenmeistereien sowie in Verkehrs- und Tunnelleitzentralen niederzulegen, nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern auch in Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Laut Verdi sind insgesamt Warnstreiks an 18 Standorten bundesweit geplant. Demnach finden Aktionen und Arbeitsniederlegungen in Niederlassungen und Außenstellen der Autobahn GmbH auch in Nürnberg, Rostock, Stuttgart, Hannover, Montabaur, Hamm, Gelsenkirchen, Köln, Kiel, Hamburg und Berlin statt.

Verdi unzufrieden mit Tarifverhandlungen

Laut der Autobahn GmbH wird der Hamburger Elbtunnel aufgrund des Warnstreiks nur teilweise befahrbar sein. In jeder Richtung wird einer von drei Fahrstreifen des Autobahntunnels geschlossen. Die Teilsperrung, die die A7 betrifft, soll bis Dienstagabend andauern.

Der Streikaufruf betrifft etwa 14.000 Mitarbeiter der Autobahn GmbH sowie mehrere Tausend Angestellte der Landesstraßenbauverwaltungen. Die Gewerkschaft ist mit dem Verlauf der Tarifrunden für die Autobahn GmbH und den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder unzufrieden. Verdi fordert in beiden Tarifrunden eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent pro Monat, jedoch mindestens 300 Euro, um die niedrigeren Lohngruppen zu unterstützen.

[Verkehrschaos durch Warnstreiks in NRW und bundesweit],Autofahrer müssen mit Sperrungen in Tunneln und auf Autobahnen rechnen. Warnstreiks betreffen auch Niedersachsen, Schleswig-Holstein und weitere Bundesländer.

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dpa