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Von der Leyen räumt Fehler ein: EU-Abkehr von Atomkraft sorgt für neue Debatte

Die Energiepolitik Europas steht erneut im Fokus. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnet die Abkehr von der Atomkraft inzwischen als strategischen Fehler – und stößt damit eine neue Diskussion über die Zukunft der Energieversorgung an.

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Foto: depositphotos

Von der Leyen kritisiert frühere Energiepolitik

Die Präsidentin der Europäische Kommission, Ursula von der Leyen, hat die frühere Abkehr von der Atomkraft in Europa als strategischen Fehler bezeichnet.

Nach ihren Worten habe der Kontinent dadurch wichtige Möglichkeiten verloren, seine Energieversorgung stabil und unabhängig zu gestalten. Die Aussage löst neue Diskussionen über die Rolle der Kernenergie in Europa aus.

Energiekrise verändert politische Bewertung

Die Bewertung der Atomkraft hat sich in vielen europäischen Ländern seit der Energiekrise deutlich verändert. Besonders nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine rückte die Frage der Energieversorgung stärker in den Mittelpunkt.

Mehrere Staaten prüfen inzwischen wieder den Ausbau oder die längere Nutzung von Kernkraftwerken, um unabhängiger von Energieimporten zu werden.

Unterschiedliche Positionen innerhalb der EU

Innerhalb der Europäischen Union gibt es weiterhin unterschiedliche Ansichten zur Atomenergie. Länder wie Frankreich setzen seit Jahrzehnten stark auf Kernkraft und sehen darin einen wichtigen Bestandteil ihrer Energiepolitik.

Andere Staaten, darunter Deutschland, haben dagegen beschlossen, ihre Atomkraftwerke vollständig abzuschalten.

Debatte über Europas Energiestrategie

Die Aussagen von Ursula von der Leyen könnten die Debatte über die zukünftige Energiestrategie der EU weiter anheizen. Viele Experten diskutieren bereits, ob Kernenergie neben erneuerbaren Energien eine Rolle bei der langfristigen Energieversorgung spielen sollte.

Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und steigender Energiepreise gewinnt die Frage nach einer stabilen und sicheren Energieversorgung für Europa zunehmend an Bedeutung.

TS