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Vorsorglich und freiwillig: Bill und Hillary Clinton wollen nun doch im Fall Epstein aussagen

Bill und Hillary Clinton erklären sich bereit, im Untersuchungsausschuss zum Epstein-Fall auszusagen. Nach anfänglichem Zögern wollen sie einen Präzedenzfall schaffen und betonen ihre bereits geleistete Kooperation.

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Vorsorglich und freiwillig: Bill und Hillary Clinton wollen nun doch im Fall Epstein aussagen
(NEW) Hillary Clinton during theClinton Global Initiative 2022 in Nova York. September 19, 2022, New York, USA: Former President of the United States Bill Clinton, Former United States Secretary of State Hillary Clinton and Chelsea Clinton address the Clinton Global Initiative 2022 Meeting and comment about world affairs and culture, in New York, on Monday (19). Credit: Kyle Mazza/Thenews2 (Foto: Kyle Mazza/TheNews2/Deposit Photos)

Clintons erklären sich zur Aussage im Untersuchungsausschuss bereit

Bill und Hillary Clinton sehen sich im Falle einer Anklage einer möglichen Haftstrafe von bis zu zwölf Monaten gegenüber. Das Ehepaar hat sich nun, nach anfänglichem Zögern, bereit erklärt, vor dem Untersuchungsausschuss des US-Kongresses auszusagen. Mit diesem Schritt möchten sie einen „Präzedenzfall schaffen“, nachdem sie zuvor die Vorladung als politisch motiviert abgelehnt hatten.

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton und seine Frau, die frühere Außenministerin Hillary Clinton, haben ihre Bereitschaft zur Aussage im Zusammenhang mit der Affäre um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bekannt gegeben. Ein Sprecher des Ex-Präsidenten äußerte, dass das Ehepaar sich darauf freue, „einen Präzedenzfall zu schaffen, der für alle gilt“. Zuvor hatten die Clintons eine Aussage vor dem von den Republikanern geführten Ausschuss abgelehnt.

Rechtsvertretung der Clintons betont Kooperation

Die Anwälte des Paares argumentieren, dass beide bereits „vorsorglich und freiwillig“ alle verfügbaren Informationen an die Abgeordneten weitergegeben hätten. Der Sprecher der Clintons betonte, dass das Ehepaar „unter Eid erklärt hat, was sie wissen“, jedoch den Abgeordneten dies offenbar „egal“ sei. Er fügte hinzu, dass die Clintons „in gutem Glauben verhandelt“ hätten, während die Mitglieder des Ausschusses dies nicht getan hätten.

  • Bill und Hillary Clinton bereit zur Aussage im Kongress
  • Vorladung zuvor als politisch motiviert abgelehnt
  • Rechtsvertretung betont bereits geleistete Kooperation

In einem weiteren Kontext hat die US-Regierung die Namen von mehr als 40 Opfern von Epstein veröffentlicht, was die Situation um die Clintons zusätzlich kompliziert.

Bildquelle: depositphotos

TS