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Was bringt die nächste Runde der atomaren Abrüstungsgespräche mit China und Russland?

Gespräche zur atomaren Abrüstung zwischen den USA, Russland und China Nach dem Ende des New-Start-Vertrags streben die Vereinigten Staaten die Etablierung eines neuen multilateralen Abkommens zur Reduktion von Atomwaffen an.

Neues Abkommen in Sicht?: Trump: Sprechen mit China und Russland über atomare Abrüstung
The White House via Wikimedia Commons (Public domain)

Gespräche zur atomaren Abrüstung zwischen den USA, Russland und China

Nach dem Ende des New-Start-Vertrags streben die Vereinigten Staaten die Etablierung eines neuen multilateralen Abkommens zur Reduktion von Atomwaffen an. Präsident Donald Trump wies darauf hin, dass China bislang eine Beteiligung an den Verhandlungen abgelehnt hat, da das Land über ein wesentlich kleineres Arsenal an Atomwaffen verfügt. Trump warnte jedoch, dass Peking möglicherweise innerhalb der nächsten fünf Jahre aufholen könnte.

In einem Interview mit dem US-Sender Newsmax erläuterte Trump, dass die USA aktiv mit Russland und China im Austausch stehen, um die Atomwaffenlager zu verringern. Er betonte, dass er eine atomare Abrüstung als wünschenswert erachtet, sofern dies möglich sei. Trump erwähnte zudem, dass er bereits Gespräche mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping zu diesem Thema geführt habe.

Nach Angaben des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI verfügt Russland über die höchste Anzahl lagernder Atomsprengköpfe, gefolgt von den USA und China. Bei den einsatzbereiten Sprengköpfen führen jedoch die USA, gefolgt von Russland. Der bilateral vereinbarte New-Start-Vertrag zwischen den USA und Russland, welcher die strategischen Atomwaffen regulierte, wird im Februar 2026 auslaufen. Dieser Vertrag, der 2010 unterzeichnet wurde, wurde zuvor von Joe Biden und Wladimir Putin um fünf Jahre verlängert.

Quellen aus dem US-Außenministerium berichten, dass die USA sich um ein neues multilaterales Abkommen zur Reduzierung von Atomwaffen bemühen. Washington möchte, dass das Nachfolgeabkommen auch China einbezieht, eine Forderung, die Peking mit der Begründung ablehnt, dass es über deutlich weniger Atomwaffen als die beiden anderen Großmächte verfügt.

Darüber hinaus kündigte die US-Regierung im Juli an, Saudi-Arabien beim Aufbau eines zivilen Atomprogramms unterstützen zu wollen. Im Rahmen dieser Initiative unterzeichneten die Energieminister beider Länder eine Vereinbarung. Ein weiteres Abkommen über Sicherheitskontrollen befindet sich ebenfalls in Vorbereitung, wobei gegenwärtig keine Einzelheiten bekannt sind. Berichten zufolge könnte dieses Abkommen Saudi-Arabien erstmals den Zugang zur Urananreicherung ermöglichen. Eine gemeinsame Studie soll ermitteln, ob der Bau einer entsprechenden Anlage im Königreich sinnvoll wäre, wobei US-Unternehmen den Bau übernehmen könnten.


Quellen: n-tv, Reuters

Bildquelle: The White House via Wikimedia Commons (Public domain)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS