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Washington: Bericht von US-Demokraten dokumentiert neue Anschuldigungen gegen Donald Trump

Die Anschuldigungen der heute 56 Jahre alten Schweizer Staatsbürgerin stellen die bislang schärfste Stufe ihrer langjährigen Berichte dar.

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Ex-Model wirft Donald Trump Vergewaltigung vor
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Mindestens fünf Frauen werfen US-Präsident Donald Trump im Rahmen einer parlamentarischen Veröffentlichung direkte sexuelle Übergriffe vor, während insgesamt elf Zeuginnen das kriminelle Umfeld des 2019 verstorbenen Finanziers Jeffrey Epstein belasten. Im Mittelpunkt der Erhebungen steht ein mutmaßlicher Vorfall aus dem November 1993 in New York City: Die damals 24-jährige Schweizerin Beatrice Keul, ehemalige Teilnehmerin des Schönheitswettbewerbs „The American Dream Pageant“, schildert darin detailliert, wie der heutige Staatschef sie in einer Suite des Plaza Hotel vergewaltigt haben soll. Das von den Demokraten im Justizausschuss des US-Repräsentantenhauses am Montag, dem 26. Oktober, veröffentlichte Dossier bündelt diese Aussagen zu einem weitreichenden Belastungsmaterial gegen den amtierenden Präsidenten.

Parteilicher Untersuchungsbericht setzt auf Zeugenaussagen

Die Anschuldigungen der heute 56 Jahre alten Schweizer Staatsbürgerin stellen die bislang schärfste Stufe ihrer langjährigen Berichte dar. Den Unterlagen zufolge hatte der heute 80-jährige US-Präsident Donald Trump dem Model vor dem Treffen in Aussicht gestellt, ihr ein US-Visum sowie einen Studienplatz in den Vereinigten Staaten zu verschaffen. Stattdessen sei es im damaligen Hotel des Geschäftsmanns zu dem schweren Übergriff gekommen. Das Dokument hält fest, welche zentralen Elemente die Aussagen von Keul und weiteren Beteiligten kennzeichnen:

  • Präsenz von Jeffrey Epstein: Der spätere Sexualstraftäter hielt sich 1993 während des Wettbewerbs im Plaza Hotel auf und trat gegenüber Keul als bester Freund von Trump auf.
  • Einschüchterung und Schweigeverlangen: Unmittelbar nach der mutmaßlichen Tat sei Druck auf das Model ausgeübt worden, Stillschweigen zu bewahren.
  • Erneute Kontaktaufnahme: Zu einem späteren Zeitpunkt soll Trump Keul an ihrem Schweizer Wohnsitz angerufen haben, um das Visum- und Studienversprechen zu wiederholen.
  • Stützende Zeugenschaften: Weitere Personen, die 1993 bei der Veranstaltung anwesend waren, untermauern laut Parlamentsbericht Teilaspekte des damaligen Ablaufs.

Die schrittweise Veröffentlichung über mehrere Jahre

Dass die Vergewaltigungsvorwürfe erst mehr als drei Jahrzehnte nach den mutmaßlichen Geschehnissen in dieser Härte formuliert werden, erklärt Beatrice Keul mit massiven Repressalien und juristischen Einschüchterungen. In den Jahren zuvor hatte sie die Vorkommnisse lediglich in Teilen öffentlich gemacht. Im Vorfeld der Präsidentschaftswahl 2024 sprach sie zunächst von unpassenden Berührungen. Im Dezember 2025 schilderte sie gegenüber der Schweizer Zeitung „Blick“, dass der damalige Immobilienunternehmer sie gegen ihren Willen geküsst und begrapscht habe; einen Vergewaltigungsversuch deutete sie seinerzeit nur vage an.

Gegenüber der „New York Times“ verwies Keul kurz darauf auf anonyme Bedrohungen, die eine vollständige Schilderung verhindert hätten. Medien hätten damals aus Angst vor Unterlassungsklagen Trumps geraten, vorsichtige Formulierungen zu wählen. Erst durch den wochenlangen Austausch mit den Mitarbeitern des Justizausschusses habe sie sich dazu entschlossen, den Vorwurf einer vollzogenen Vergewaltigung offiziell zu Protokoll zu geben, um auch anderen Betroffenen Gehör zu verschaffen.

Netzwerkstrukturen und scharfe Vorwürfe gegen Justizbehörden

Die parlamentarische Untersuchung greift jedoch weit über den Einzelfall hinaus und beleuchtet die Verflechtungen prominenter Geschäftsleute im New York der 1990er-Jahre. In dem Papier wird unter anderem der 56 Jahre alte frühere Modelagent Paolo Zampolli im Zusammenhang mit Epsteins Umfeld genannt. Der demokratische Kongressabgeordnete Jamie Raskin, 63 Jahre alt, ging bei der Vorstellung des Berichts noch einen Schritt weiter und warf dem amtierenden US-Justizministerium vor, Ermittlungen zu den damaligen Verbindungen gezielt verschleppt zu haben, um den Präsidenten abzuschirmen.

Strafrechtlich wurden sämtliche Anschuldigungen gegen US-Präsident Donald Trump bislang nie bewiesen. Trump hat Vorwürfe dieser Art stets mit Nachdruck zurückgewiesen und stand im juristischen Verfahrenskomplex um die Taten von Jeffrey Epstein zu keinem Zeitpunkt unter Anklage. Die Veröffentlichung fällt in eine politisch hochsensible Phase unmittelbar vor den Kongresswahlen in den Vereinigten Staaten.

Reaktion der Regierungszentrale: Politisches Kalkül

Die Regierungszentrale in Washington reagierte prompt und verurteilte das Vorgehen der oppositionellen Kongressabgeordneten scharf. Ein Regierungssprecher wies die Anschuldigungen als rein parteipolitisch motiviert zurück und bezeichnete das Papier laut offizieller Stellungnahme als:

„einen verzweifelten Versuch völlig durchgedrehter Demokraten, die Amerikaner vom wachsenden Aufwind der Republikaner abzulenken, der durch die historischen Errungenschaften von Präsident Trump angetrieben wird“.

Die Debatte um das Papier zeigt die tiefe Polarisierung im Vorfeld des Urnengangs. Während die Demokraten auf eine lückenlose juristische Aufklärung der Verbindungen zu Epstein dringen, werten die Republikaner den Ausschussbericht als gezielten Versuch, den amtierenden Staatschef im Wahlkampf zu diskreditieren.


Quellen: Bild, Merkur

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Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS