Brisante Untersuchung in den USA: Das Weiße Haus befasst sich mit Vorwürfen gegen den Sportartikelhersteller Nike. Es geht um mögliche Diskriminierung weißer Beschäftigter.
Weißes Haus prüft Vorwürfe gegen Nike – Verdacht auf Diskriminierung von Weißen

In den USA sorgt ein Vorgang rund um den Sportartikelkonzern Nike für politische und gesellschaftliche Debatten. Das Weißes Haus prüft derzeit Vorwürfe, wonach weiße Mitarbeiter bei internen Förder- und Einstellungsprogrammen benachteiligt worden sein könnten. Der Fall rückt die Diskussion um Diversitätsprogramme und Gleichbehandlung erneut in den Fokus.
Vorwürfe gegen internes Diversitätsprogramm
Auslöser der Prüfung sind Hinweise darauf, dass Nike bei internen Programmen zur Förderung von Vielfalt und Gleichstellung bestimmte Gruppen bevorzugt haben könnte. Kritiker werfen dem Unternehmen vor, dabei möglicherweise gegen geltende Gleichbehandlungsgrundsätze verstoßen zu haben. Im Raum steht der Verdacht, dass weiße Beschäftigte bei Beförderungen oder Entwicklungsprogrammen benachteiligt worden sein könnten.
Regierung nimmt Vorwürfe unter die Lupe
Nach Angaben aus Regierungskreisen werden die Vorwürfe nun auf ihre rechtliche Relevanz geprüft. Dabei soll geklärt werden, ob unternehmensinterne Maßnahmen mit den US-amerikanischen Antidiskriminierungsgesetzen vereinbar sind. Die Untersuchung erfolgt im Rahmen einer breiteren politischen Debatte über die Grenzen und Ausgestaltung von Diversity-Programmen in Unternehmen.
Nike weist Diskriminierung zurück
Nike betont, dass die eigenen Programme darauf ausgerichtet seien, Chancengleichheit zu fördern und ein inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen. Das Unternehmen weist den Vorwurf zurück, einzelne Gruppen systematisch zu benachteiligen. Man halte sich an geltendes Recht und überprüfe interne Prozesse regelmäßig.
Politische Brisanz im Wahljahr
Der Fall entfaltet auch politische Sprengkraft. Kritiker von Diversity-Programmen sehen sich durch die Vorwürfe bestätigt, während Befürworter warnen, notwendige Maßnahmen zur Förderung von Vielfalt pauschal zu diskreditieren. Gerade im angespannten politischen Klima der USA wird die Untersuchung aufmerksam verfolgt.
Debatte über Gleichbehandlung und Vielfalt
Die Prüfung durch das Weiße Haus dürfte die Diskussion über Gleichbehandlung am Arbeitsplatz weiter anheizen. Unternehmen stehen zunehmend unter Druck, einerseits Vielfalt zu fördern und andererseits rechtliche Grenzen einzuhalten. Der Fall Nike könnte dabei Signalwirkung für andere große Konzerne haben.








