Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Wie beeinflusst die Mitgliedschaft in der “Roten Hilfe” die Karriere von Elif Eralp?

Die politischen Entwicklungen in Berlin stehen im Mittelpunkt des Interesses, insbesondere durch die Neuigkeiten über Elif Eralp, die Fraktionsvorsitzende von “Die Linke”. Über mehrere Jahre war sie als passives Mitglied der Organisation “Rote Hilfe” aktiv, die vom Verfassungsschutz als linksextremistisch klassifiziert wird.

AfD punktet bei Arbeitern: Fast jeder Zweite unter 35 wählte in Berlin die Linke
Ferran Cornellà via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Die politischen Entwicklungen in Berlin stehen im Mittelpunkt des Interesses, insbesondere durch die Neuigkeiten über Elif Eralp, die Fraktionsvorsitzende von “Die Linke”. Über mehrere Jahre war sie als passives Mitglied der Organisation “Rote Hilfe” aktiv, die vom Verfassungsschutz als linksextremistisch klassifiziert wird. Diese Tatsache wurde am Dienstag von einem Sprecher der Fraktion offiziell bestätigt.

Eralp trat während ihres Jurastudiums dem Verein bei, entschied sich jedoch im Jahr 2025, diesen aufgrund von “teilweise anderen politischen Ansichten” zu verlassen. Der Sprecher betonte, dass ihre Mitgliedschaft jederzeit offen kommuniziert wurde. Zuvor berichtete die “Frankfurter Allgemeine” über diesen Sachverhalt.

Die Bedeutung der “Roten Hilfe”

Die “Rote Hilfe” bietet rechtliche Unterstützung für Aktivistinnen und Aktivisten, engagiert sich für inhaftierte Personen und erklärt sich solidarisch mit politisch Verfolgten. Die Organisation wurde nach dem Ersten Weltkrieg im Umfeld der Kommunistischen Partei gegründet und zählte bis zu ihrem Verbot durch das NS-Regime bis zu einer Million Mitglieder.

In der Bundesrepublik Deutschland hat die “Rote Hilfe” unter anderem Mitglieder der “Roten Armee Fraktion” (RAF) unterstützt. Zu den prominenten Unterstützern gehörten Anwälte wie Hans-Christian Ströbele von den Grünen und Otto Schily von der SPD, die später in der Politik aktiv wurden.

Verfassungsschutz und deren Einschätzung

Laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz wird die “Rote Hilfe” als linksextremistisch eingestuft, weil sie den Rechtsstaat kritisiert und der Polizei wiederholt Gewalt vorwirft. Im aktuellen Jahresbericht führt der Landesverfassungsschutz Berlin die “Rote Hilfe” als die größte linksextremistische Organisation in der Hauptstadt auf. Es wird jedoch festgehalten, dass nicht alle Mitglieder des Vereins verfassungsfeindliche Ziele verfolgen. Dennoch ist die Ablehnung der Organisation gegenüber der freiheitlichen demokratischen Grundordnung ein Grund für die Beobachtung durch die Verfassungsschützer.

Zuletzt bekräftigte die “Rote Hilfe” ihre Solidarität mit der ehemaligen RAF-Terroristin Daniela Klette, die 2024 nach vielen Jahren im Untergrund in Berlin festgenommen wurde und im Mai zu 13 Jahren Haft wegen mehrerer Raubüberfälle verurteilt wurde.

Elif Eralps politische Ambitionen

Nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin, bei der “Die Linke” als stärkste Kraft hervorging, hat Eralp große Pläne. Sie strebt das Amt der Regierenden Bürgermeisterin an und plant, Sondierungsgespräche mit den Grünen und der SPD über ein mögliches Dreierbündnis zu führen.


Quellen: rbb24, tagesschau

Bildquelle: Ferran Cornellà via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS