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Wie reagiert Trump auf den dringlichen Friedensaufruf der Mullahs?

Der Iran fordert ein sofortiges Ende des Krieges und erhebt Bedingungen für Friedensverhandlungen, während Trump den Vorschlag als „völlig inakzeptabel“ zurückweist. Die Spannungen zwischen den USA und Iran bleiben hoch.

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Mullahs wollen Kriegsende sofort: Trump nennt Irans Friedensvorschlag
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US-Präsident Donald Trump hat den iranischen Vorschlag für Friedensverhandlungen zur Beendigung des Krieges entschieden zurückgewiesen. In einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social äußerte er, dass er die Antwort der sogenannten iranischen Repräsentanten gelesen habe und diese als „völlig inakzeptabel“ empfinde, ohne jedoch weitere Einzelheiten zu erläutern. Dies geschah im Kontext eines US-Vorschlags, die Kämpfe einzustellen, bevor über strittige Themen wie das iranische Atomprogramm verhandelt wird.

Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim fordert Teheran ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen an allen Fronten, insbesondere im Libanon. Zudem verlangt der Iran einen Stopp der US-Seeblockade, Garantien gegen weitere Angriffe sowie die Aufhebung der Sanktionen, einschließlich des US-Embargos für iranische Ölverkäufe. Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ bot die iranische Führung an, einen Teil ihres hochangereicherten Urans zu verdünnen und den Rest in ein Drittland zu transferieren. Pakistan, das in dem Konflikt als Vermittler auftritt, hatte die iranische Antwort an die USA weitergeleitet.

„Ich habe gerade die Antwort der sogenannten ‚Vertreter‘ des Iran gelesen. Ich mag sie nicht – TOTALLY UNACCEPTABLE! Danke für Ihre Aufmerksamkeit zu diesem Thema.“ – Donald J. Trump

Vor seiner Ablehnung der iranischen Antwort hatte Trump am Sonntag auf Truth Social geschrieben: „Der Iran hat seit 47 Jahren mit den Vereinigten Staaten und dem Rest der Welt Spielchen gespielt (Verzögerung, Verzögerung, Verzögerung!).“ Er fügte hinzu, dass Teheran „unser großartiges Land erneut auslacht“ und warnte: „Ihnen wird das Lachen noch vergehen!“

Internationale Reaktionen und Entwicklungen

Trotz der diplomatischen Blockade gab es in der Straße von Hormus eine leichte Entspannung: Der von QatarEnergy betriebene Tanker „Al Kharaitiyat“ passierte die Route sicher in Richtung Pakistan. Dies war das erste katarische Schiff mit Flüssigerdgas, das die Meerenge seit Beginn des Krieges am 28. Februar durchquerte. Zudem fuhr ein unter der Flagge Panamas fahrender Frachter auf einer von den iranischen Streitkräften ausgewiesenen Route durch die Wasserstraße. Die Sicherheitslage in der Region bleibt jedoch fragil, da am Sonntag die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Kuwait den Abschuss oder das Eindringen von Drohnen in ihren Luftraum meldeten.

Trump steht unter wachsendem Druck, den Konflikt zu beenden, da der Krieg eine weltweite Energiekrise ausgelöst hat und die Benzinpreise auch in den USA steigen – ein heikles Thema für den Präsidenten, nur sechs Monate vor den Kongresswahlen. Im Inland versuchen die Demokraten, ein Ende des Krieges über das Kriegsvollmachtsgesetz zu erzwingen. Zudem wird Trump in dieser Woche zu einem Besuch in China erwartet. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betonte, dass der Krieg nicht vorbei sei und mehr getan werden müsse, um angereichertes Uran aus dem Iran zu entfernen und die Raketenkapazitäten des Landes anzugehen. Er erklärte, dass Diplomatie der beste Weg sei, schloss jedoch militärische Gewalt nicht aus.

Militärische Präsenz im Nahen Osten

Auf internationaler Ebene formiert sich eine Initiative zur Sicherung der Seewege. Großbritannien und Frankreich haben angekündigt, Kriegsschiffe in den Nahen Osten zu verlegen, um eine sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten, sobald sich die Lage stabilisiert hat. Der stellvertretende iranische Außenminister Kasem Gharibabadi warnte, dass eine Stationierung westlicher Kriegsschiffe unter dem Vorwand des Schutzes der Schifffahrt eine Eskalation darstelle und mit Gewalt beantwortet werde. Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte, dass Frankreich bereit sei, einen internationalen Einsatz zu unterstützen, jedoch nie ein militärischer Einsatz zur gewaltsamen Öffnung der Meerenge geplant gewesen sei.


Quellen: n-tv

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TS