Tragödie: Viele Menschen starben als ein Boot vor der Küste kenterte. Die meisten der Opfer waren Frauen und Kinder.
42 Tote bei Boots-Unglück

Viele Menschen starben als ein Boot vor der Küste kenterte. Die meisten der Opfer waren Frauen und Kinder.
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Nach dem Kentern eines Bootes mit mehr als 50 Menschen an Bord, das von der Westsahara zu den spanischen Kanarischen Inseln unterwegs war, sind nach Angaben einer spanischen Nichtregierungsorganisation am Freitag vermutlich über 40 Migranten ums Leben gekommen.
„Tragödie: Zweiundvierzig Menschen, darunter dreißig Frauen, acht Kinder und vier Männer, starben, als ein Boot vor der Küste von Dakhla kenterte“, twitterte Helena Maleno von Caminando Fronteras, die die Migrationsströme beobachtet.
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Maleno sagte, 10 Menschen hätten überlebt und seien von Fischern aufgegriffen worden.
Das Unglück ereignete sich, als das Migrantenboot am Dienstag bei schlechtem Wetter auslief, doch Einzelheiten wurden erst am Freitag bekannt.
Vom 1. Januar bis zum 31. Juli erreichten nach Angaben der spanischen Regierung mindestens 7.531 Menschen aus Westafrika die spanischen Kanarischen Inseln, was einem Anstieg von 136 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2020 entspricht.
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Laut Caminando Fronteras starben oder verschwanden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 2.087 Migranten bei dem Versuch, die gefährliche Seereise von Westafrika nach Spanien anzutreten.
„Wir dürfen uns nicht an solche Tragödien gewöhnen“, schrieb eine andere Migrantenhilfsorganisation, die Spanische Kommission für Flüchtlinge (CEAR), auf Twitter.








