Die Katzen zeigen ihre Liebe nicht so offen wie Hunde. So erkennst du, ob deine Katze dich liebt. Wir haben die wichtigsten Verhaltensweisen zusammengestellt. Besonders die subtile Körpersprache der Samtpfoten verrät, wie sich eine Katze fühlt.
Wenn deine Katze das macht, dann liebt sie dich wirklich!

Die Katzen zeigen ihre Liebe nicht so offen wie Hunde. So erkennst du, ob deine Katze dich liebt. Wir haben die wichtigsten Verhaltensweisen zusammengestellt. Besonders die subtile Körpersprache der Samtpfoten verrät, wie sich eine Katze fühlt.
Hunde machen es den Menschen einfach, sie zeigen ihre Liebe ganz offen. Sie begrüßen einen freudig, bellen gut gelaunt und springen an dir hoch. Das bekannte Zeichen eines glücklichen Hundes ist es, wenn er mit dem Schwanz wedelt.
Katzen sind da viel subtiler und schwerer zu lesen. Aber natürlich habe sie auch positive Gefühle. Sie drücken sie aber ganz anders als Hunde aus. Katzen drücken ihre Gefühle weniger überschwänglich aus, lieben aber Frauchen und Herrchen mindestens genauso so doll wie es Hunde tun.
„Katzen können Dich genauso lieben und Dir vertrauen“, so Tierärztin Dr. Vanessa Spano gegenüber „The Dodo“. „Genau wie bei Hunden kann das aber einige Zeit dauern. Das hängt ganz von den individuellen Ängsten, Stressleveln und vergangenen Erfahrungen Deiner Katze ab.“
Katzen zeigen ihre Liebe per Körpersprache
Da Katzen schnurren aber nicht sprechen können, bedienen sie sich der Körpersprache, um ihre Gefühle auszudrücken.
Diese 9 Dinge bedeuten „Ich liebe Dich“ in Katzensprache:
1) Eine entspannte Körperhaltung, sprich freigelegter Bauch
2) vorwärts gerichtete Ohren
3) sanfte, runde Augen
4) den Kopf an Dir reiben
5) Miauen, trillern und schnurren
6) Mit den Pfoten kneten
7) Jagdbeute als Geschenke bringen
8) Auf deinem Schoß oder an deinem Bettende schlafen
9) Beim in die Augen schauen langsam blinzeln
Katzenfreunde sind begeistert, wenn ihre Katze entspannt ist und einen mit großen und runden Augen anschaut. Laut dem Online-Magazin „The Spruce Pets“ lecken Katzen sich selbst und ihre Lebensgenossen genauso gerne wie sie ihre geliebten Menschen manchmal abschlabbern, ähnlich wie Hunde.
Denn die gegenseitige Fellpflege ist bei vielen Tieren ein wichtiges soziales Verhalten, um seine Zuneigung auszudrücken. Obwohl Menschen kein Fell haben, zeigen beispielsweise Katzen und Hunde so gerne ihre Liebe zu den Zweibeinern.
Manche Katzen rollen sich ausgelassen auf dem Boden oder beschenken ihre Besitzer mit gejagter Beute – oft zum Leidwesen der Beschenkten. Sucht sich Deine Katze für ihr Nickerchen genau Deinen Schoß aus, bringt sie damit eine tiefe emotionale Nähe zum Ausdruck.
Es kann nicht immer Liebe sein
Bei aller Zuwendung besitzen Katzen einen starken Charakter und verfügen über eigene Gefühle. Diese zeigen sie Dir auch. „Zeichen von Angst und Stress bei Katzen sind unter anderem ein geschwollener Schwanz, aufgestellte Haare am Rücken, geweitete Pupillen, angelegte Ohren, Schlagen und Fauchen“, so Dr. Spano.
Selbst Schnurren ist nicht immer ein Zeichen der Freude. Viele Katzen schnurren auch bei Stress. Sie zeigen ihr Unwohl sein aber auch noch durch andere Körpersignale: „Meistens schnurren Katzen, wenn sie zufrieden sind, aber manchmal schnurren sie auch, wenn es ihnen nicht gut geht“, erklärt Dr. Spano.
Es ist wichtig, die Signale unserer Tiere zu erkennen und zu interpretieren. Dann steht einem harmonischen Zusammenleben nichts im Wege.








