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Wetter-Hammer: Schnee im Anmarsch!

Eigentlich stecken wir doch noch mitten im Herbst. Doch drohen uns dieses Jahr eisige und schneereiche Wintermonate?

Foto: Symbolbild von depositphotos

Eigentlich stecken wir doch noch mitten im Herbst. Doch drohen uns dieses Jahr eisige und schneereiche Wintermonate?  

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Meteorologe Dominik Jung von „wetter.net“ lässt das Herz von Winter-Fans angesichts der aktualisierten NOAA-Prognose höher schlagen. Noch vor wenigen Tagen ging der US-Wetterdienst davon aus, dass die Temperaturen im Dezember 2021 mit 0,5 bis 1 Grad über dem Durchschnittswert zu warm werden sollen.

Mittlerweile wurde die Prognose aktualisiert und die Temperaturabweichung sinkt laut CFS-Modell nach unten. Jung vermutet, dass die Prognose noch weiter nach unten kippen könnte.

Im letzten Jahr hat uns der erste Wintereinbruch bereits im September erwischt. Zumindest in Gebieten ab knapp 1000 Metern Höhe. Doch wann darf sich das Flachland auf die erste geschlossenen Schneedecke freuen? Und wer ist das Schlusslicht wenn es um Winterwetter und den ersten Schneemann geht?

Eins ist klar, im Hochgebirge ist Schnee auch im Sommer keine Seltenheit. Deutschlands höchster Berg ist die Zugspitze mit knapp 3.000 Meter. Doch wie sieht es in den besiedelten Gebieten aus? Als Faustregel für Schnee gilt: Je höher und je weiter im Osten, umso eher kann er liegen bleiben. (wetter.de)

Der Nordseeküste, Ostfriesland und dem Emsland kommt dies allerdings nicht wirklich zu gute. Dort bleibt der Schnee erst Mitte Januar. Dies liegt zum einen an der fehlenden Höhe und der warmen Seeluft und auf der anderen Seite an den Mooren. Bis die sich einmal wirklich abgekühlt haben, kann schonmal eine lange Zeit vergehen.

Chancen stehen im Osten besser

Das Rheinland und Gebiete am Niederrhein müssen sich vor Januar keine Hoffnung machen. Weiße Weihnachten ade. Wenn Sie schon im Dezember Schnee haben wollen, sollten Sie schon ins Sauerland oder in die Eifel. fahren.

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Im Osten stehen die Chancen schon viel besser. Das kontinentale Klima über Osteuropa übt etwas mehr Einfluss auf die östlichen Landesteile aus. Darum bekommt das Erzgebirge auch immer recht früh Schnee ab. Selbst im Flachland, z.B. Dresden, ist Schnee zur Adventszeit nichts Ungewöhnliches. Auch die Berliner kennen das.

Mitte Dezember kann es auch im hessischen Bergland, in Rheinland-Pfalz und im südlichen Baden-Württemberg zu Schneefall kommen. Aber klar, die Voralpen und der Bayerische Wald erhalten auch schon mal im November einen ersten Zuckerguss.

Zusammengefasst: Je höher und östlicher, desto eher Schnee. Und: Im Südosten hat der frühe Winter traditionell bessere Karten als im Nordwesten. (wetter.de)

nf24