Denise Merten öffnet sich in der neuen Folge von „Die Mertens – Ungefiltert“ über ein prägendes Trauma aus ihrer Jugend. Sie reflektiert ihre Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch und die anhaltende Reue, die sie bis heute begleitet.
„Das haben wir noch nie erzählt“ – Denise Merten gesteht ein Trauma, das sie bis heute verfolgt

Denise und Henning Merten leben in einer Welt, die von der Realität geprägt ist, während viele andere Promi-Paare versuchen, sich hinter einer Fassade aus Hochglanz-Statements zu verstecken. In ihrer neuen Folge des Formats „Die Mertens – Ungefiltert“ wird das Motto „Eure Fragen, unsere Wahrheit“ deutlich: Es geht um den Alltag, Konflikte, Chaos und Patchwork-Familienleben.
Während die beiden durch die Fragen ihrer Fans navigieren – von den schönsten Lebensmomenten über Urlaubspläne bis hin zu Reality-TV – geschieht etwas Unerwartetes: Denise spricht zum ersten Mal sehr ausführlich über eine Schwangerschaft, die sie als 18-Jährige völlig überfordert hat.
„Ich war selber noch ein Kind“ – der entscheidende Satz vom Arzt
Denise schildert, wie sie von ihrer Schwangerschaft erfuhr: Überfällig, ein positiver Test und der Gang zum Frauenarzt. Dort, so berichtet sie, war sie bereits in der 10. oder 11. Woche und der Arzt forderte sie auf, eine Entscheidung zu treffen, bevor er weitere Schritte unternahm. Dieser Moment bleibt unvergesslich: Eine Entscheidung treffen, bevor man die Tragweite der Situation wirklich begreift.
Sie beschreibt, dass sie sich in der Ausbildung befand, überrumpelt und am Boden zerstört war. Nach Gesprächen mit ihrer Mutter und einer Psychologin entschied sie sich schließlich für einen Abbruch. Der Satz, der die gesamte Folge prägt, lautet: „Ich habe es bis heute bereut.“
Das „unsichtbare Kind“, das heute 14 Jahre alt wäre
Was diese Erzählung besonders eindringlich macht, ist, dass Denise nicht nur von der damaligen Schwierigkeit spricht. Sie reflektiert, wie sehr sie das Thema auch heute noch beschäftigt – bis hin zu Gedanken darüber, wie ihr Kind heute aussehen würde. Junge oder Mädchen? Wie hätte sich ihr Leben verändert? Sie erwähnt, dass dieses Kind heute etwa 14 Jahre alt wäre und beschreibt, wie sie später in Hennings Leben trat, wo es eine Tochter in einem ähnlichen Alter gibt. Für sie fühlt sich das wie ein bedeutungsvoller Zufall an.
Dies ist kein bloßes „Clickbait-Geständnis“, das schnell verpufft. Vielmehr bietet es einen Einblick, wie Entscheidungen aus der Jugend über Jahrzehnte hinweg nachwirken können – besonders, wenn man selbst eine Familie gründet und erkennt, was damals gefehlt hat: Sicherheit, Stabilität und Zeit.
Patchwork ohne Filter: Warum ein Kind „gerade weniger da ist“
Nach diesem emotionalen Höhepunkt kehren die Mertens zurück in ihren Alltag, der ebenfalls bemerkenswert offen thematisiert wird: Henning erklärt, warum ein Kind aus dem Patchwork (Meili) derzeit weniger Zeit bei ihnen verbringt. Es liege nicht an Streitigkeiten, sondern daran, dass sie in einem Alter sei, in dem Freundschaften, Zocken und das „bei sich sein“ wichtiger werden. Beide betonen jedoch, dass die Tür immer offen steht.
Auswanderung? Neue Immobilie? Und warum sie einige Fragen nicht beantworten
Im Verlauf der Episode wird deutlich, dass die Mertens viel von sich preisgeben – jedoch nicht alles. Eine zentrale Frage, die auf die „Zukunft“ abzielt, möchten sie bewusst nicht beantworten. „Das geht eigentlich niemanden etwas an“, ist sinngemäß ihre Antwort. Diese Balance erklärt ihren Erfolg: Sie bieten genug Intimität, um authentisch zu wirken, ziehen aber auch eine klare Grenze.
Zusätzlich gibt es die typischen Q&A-Themen: Auswanderungspläne, die am Patchwork scheitern, Urlaubssehnsüchte nach Italien, Diskussionen über die Größe ihres Hauses und eine kritische Betrachtung des Reality-TV, da dort „immer die gleichen Gesichter“ zu sehen sind.
Warum diese Folge für viele Zuschauer emotional sein könnte
Diese Episode zeigt, was in sozialen Medien oft verborgen bleibt: Reue. Nicht als dramatisches Ereignis, sondern als leiser Satz, der alles verändert. Denise Merten, die seit Jahren im öffentlichen Leben steht und seit 2021 mit Henning verheiratet ist, spricht offen über das Unausgesprochene und macht ein Thema greifbar, das viele Menschen kennen, aber nur wenige laut aussprechen.
Die Mertens sprechen offen über Baby-Frage – „Ich hab Angst, das zu bereuen“
„`
Bildquelle: Screenshot / Youtube / Die Mertens ungefiltert Podcast








