Torsten Sträter informiert seine Fans über eine Tumordiagnose und die damit verbundenen Behandlungsschritte. Aufgrund seiner gesundheitlichen Situation sagt er geplante Auftritte im April ab und bittet um Respekt für seine Privatsphäre.
Torsten Sträter hat einen Tumor

Der bekannte Komiker Torsten Sträter hat öffentlich gemacht, dass er an einem Tumor leidet. Dies gab der 59-Jährige auf seiner Webseite bekannt und erklärte, dass er sich seit mehreren Wochen in einer intensiven und professionellen Behandlung befindet.
Sträter hatte bereits zu Beginn des Jahres seine Tourdaten verschoben. In seinem aktuellen Statement äußerte er: „Leider können die Auftritte für den Monat April noch nicht stattfinden und werden verschoben. Ich weiß, viele haben sich in den letzten Monaten gefragt, was los ist.“ Er fügte hinzu: „Ich kann Sie einerseits beruhigen: Es sind keine Depressionen. Dummerweise ist es stattdessen ein Tumor. Meine gesundheitlichen Probleme sind also eher physischer Natur.“
Der Komiker betonte, dass er in den Händen „überaus fähiger Ärztinnen und Ärzte“ sei und dass die Behandlung so intensiv sei, dass er kaum die Möglichkeit habe, seine geliebten Auftritte wahrzunehmen. Details über die Art des Tumors gab Sträter nicht bekannt und bat darum, seine Privatsphäre zu respektieren.
In seinem Statement erwähnte Sträter auch, dass er während der Behandlung Haare verloren habe, da sein „kompletter Bart auf den Pullover rieselte“. Er fügte humorvoll hinzu: „Der wächst aber gerade nach, und vermutlich werden Bärte generell überschätzt.“
Geplante Rückkehr auf die Bühne
Torsten Sträter äußerte den Wunsch, im Mai wieder auf der Bühne zu stehen, was ihn sehr freue. Mit einem Augenzwinkern bemerkte er: „Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass ich in meiner Show aus Erholungsgründen statt der üblichen drei Stunden vielleicht lediglich zwei Stunden vierzig spiele.“
Sträter gehört zu den erfolgreichsten Kabarettisten Deutschlands und ist nicht nur auf der Bühne aktiv, sondern auch regelmäßig im Fernsehen zu sehen. Sein Markenzeichen ist eine Mütze. Bekannt ist er zudem für seinen offenen Umgang mit seiner Depressionserkrankung, die er in seinen Programmen thematisiert. Seit 2018 ist er Schirmherr der Deutschen Depressionsliga und erhielt 2022 einen Grimme-Preis in der Kategorie Unterhaltung für ein TV-Gespräch über die Erkrankung mit seinem Kollegen Kurt Krömer.








