Freddy Quinn, 94, ist wohlauf und reagiert empört auf eine falsche Todesmeldung. Seine Frau und Freunde sind ebenfalls betroffen von den Gerüchten, die Fragen zur Verantwortung im Internet aufwerfen.
Freddy Quinn äußert sich zur falschen Todesmeldung: „Ich bin ganz lebendig!

Der 94-jährige Freddy Quinn ist keineswegs verstorben. Eine falsche Todesmeldung in der Online-Enzyklopädie Wikipedia sorgte kürzlich für Aufregung, doch der Künstler erfreut sich bester Gesundheit. Diese Fehlinformation hat den Sänger sichtlich verärgert.
Vor einer Woche wurde fälschlicherweise angenommen, Quinn sei am 4. Juni verstorben. Diese Meldung stellte sich jedoch schnell als falsch heraus. Auf Plattformen wie YouTube finden sich seit längerem Videos, die suggerieren, der Künstler sei tot, oft betitelt mit Formulierungen wie „stiller Abschied“ oder „große Trauer“.
Ärger über Fake-Todesmeldung: Freddy Quinn "ganz sicher nicht tot" https://t.co/FQv54I78Ff via @WEBDENews
— Birgit S – mag eine bunte Welt (@scheerenberger) June 8, 2026
Rosi, die Ehefrau von Quinn, äußerte sich ebenfalls zu den vermeintlichen Nachrichten und fragte sich, wer solche Geschichten in die Welt setzt. Auch Freunde des Paares erhielten Anrufe, die sich nach dem Gesundheitszustand des Sängers erkundigten. Quinn selbst reagierte auf die Falschmeldung mit den Worten:
„Verklagen sollte man die! Das ist doch Rufmord. Ich schlaf‘ gern mal ein Ründchen, aber ich bin ganz sicher nicht tot. Diese Idioten!“
Er bezeichnete die Berichte als „ganz großen Blödsinn“.
Obwohl Quinn am Telefon zu hören war, berichtet man, dass er Schwierigkeiten mit dem Gehör hat, was ihn dazu bringt, weniger gerne zu telefonieren. Dennoch beschreibt seine Frau ihn als sehr lebhaft: Er könne „sehen wie ein Adler“, habe „Appetit wie ein Bär“ und könne auch „schimpfen wie ein Rohrspatz“.
Freddy Quinn ist bekannt für seine Hits wie „Junge, komm bald wieder“ und „Heimweh“. Zudem spielte er eine bedeutende Rolle in der Geschichte des Eurovision Song Contests, als er 1956 für Deutschland beim ersten ESC in der Schweiz antrat, jedoch den Sieg nicht erringen konnte.
Die Verbreitung solcher Falschmeldungen wirft ernsthafte Fragen zur Verantwortung von digitalen Plattformen und Nutzern auf, die Informationen ohne gründliche Überprüfung weitergeben. In der heutigen Zeit ist es von entscheidender Bedeutung, die Richtigkeit von Nachrichten zu überprüfen, bevor sie geteilt werden.
Quellen: n-tv, Schlagerikone fälschlicherweise für tot erklärt: „Verklagen sollte man die!“
Bildquelle: Von Koen Suyk / Anefo – Nationaal Archief, CC BY-SA 3.0 nl, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39268452








