Trauer um eine bekannte Schauspielerin der 1980er-Jahre: Jennifer Runyon, die vielen Fans aus dem Kultfilm „Ghostbusters“ bekannt ist, ist im Alter von 65 Jahren gestorben. Ihre Familie bestätigte den Tod nach einem Krebsleiden.
„Ghostbusters“-Star Jennifer Runyon gestorben – Schauspielerin wurde 65 Jahre alt

Schauspielerin stirbt nach Krebserkrankung
Die US-Schauspielerin Jennifer Runyon ist im Alter von 65 Jahren gestorben. Ihre Familie bestätigte den Tod in einer emotionalen Mitteilung auf Facebook.
Demnach verlor Runyon nach längerer Krankheit den Kampf gegen den Krebs. Sie starb im Kreis ihrer Familie, nur wenige Wochen vor ihrem 66. Geburtstag am 1. April.
In der Erklärung ihrer Angehörigen hieß es, der Weg bis zu ihrem Tod sei lang und schwer gewesen. Gleichzeitig betonte die Familie, sie werde wegen ihrer Lebensfreude sowie ihrer Liebe zu Familie und Freunden in Erinnerung bleiben.
Bekannt aus der Kultkomödie „Ghostbusters“
Viele Filmfans kennen Jennifer Runyon vor allem aus der berühmten Eröffnungsszene des Kultfilms Ghostbusters aus dem Jahr 1984. In dieser Szene spielte sie eine Studentin, die an einem parapsychologischen Experiment teilnimmt.
Der Film wurde weltweit ein großer Erfolg und machte seine Hauptdarsteller Bill Murray, Dan Aykroyd und Sigourney Weaver international berühmt.
Auch Jahre später sprach Runyon noch über ihre Rolle. Im Dokumentarfilm „Remembering Ghostbusters“ aus dem Jahr 2019 erinnerte sie sich an die Dreharbeiten des Kultfilms.
Karriere in Film und Fernsehen
Jennifer Runyon begann ihre Filmkarriere bereits 1980. In dem Horrorfilm „To All a Goodnight“ übernahm sie eine Hauptrolle als Nancy.
Kurz darauf wurde sie durch ihre Rolle in der amerikanischen Seifenoper Another World bekannt, in der sie die Figur Sally Frame spielte.
In den folgenden Jahren trat sie in zahlreichen TV-Produktionen auf. Dazu gehörten Serien wie Murder, She Wrote, Magnum, P.I. und Beverly Hills, 90210.
Letzte Filmrolle im Jahr 2017
Runyon blieb der Filmbranche viele Jahre treu. Ihre letzte Rolle übernahm sie 2017 im Horrorfilm „Bloodsucka Jones vs. The Creeping Death“.
Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin war sie auch Mutter und engagierte sich stark für ihre Familie. Kollegen und Weggefährten würdigten sie nach ihrem Tod als warmherzige Persönlichkeit.
Auch Schauspielerin Erin Murphy meldete sich öffentlich zu Wort. Sie erklärte, sie habe die Nachricht vom Tod ihrer Freundin mit großer Trauer aufgenommen und sprach Runyons Familie ihr Mitgefühl aus.








