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Günter Meyer ist tot – Sachsen verliert Architekten des Staatsaufbaus nach der Wende

Der Freistaat Sachsen trauert um eine prägende Persönlichkeit der Nachwendezeit: Günter Meyer, erster Chef der Sächsischen Staatskanzlei nach der Wiedervereinigung, ist verstorben. Sein Wirken beeinflusste den Aufbau des Landes nachhaltig.

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Foto: depositphotos

Der Freistaat Sachsen nimmt Abschied von Günter Meyer. Der Politiker, der nach der deutschen Wiedervereinigung als erster Chef der Sächsischen Staatskanzlei fungierte, ist verstorben. Mit ihm verliert Sachsen einen zentralen Gestalter der politischen Neuordnung in den 1990er-Jahren.

Schlüsselrolle beim Aufbau des Freistaates Sachsen

Günter Meyer gehörte zu den maßgeblichen Köpfen beim institutionellen Aufbau des 1990 neu gegründeten Freistaates Sachsen. In einer Phase grundlegender Umbrüche koordinierte er Strukturen, Prozesse und politische Abstimmungen, die für die Handlungsfähigkeit der neuen Landesregierung entscheidend waren.

Vertrauter Wegbegleiter von Ministerpräsident Kurt Biedenkopf

Über viele Jahre stand Meyer dem damaligen CDU-Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf als verlässlicher und fachkundiger Partner zur Seite. In enger Zusammenarbeit prägten beide die politischen Weichenstellungen der Nachwendezeit und legten Grundlagen für Stabilität und Entwicklung des Landes.

Koordinator zentraler Entscheidungen der 1990er-Jahre

Mit großer Sachkenntnis und organisatorischem Geschick verantwortete Günter Meyer die Koordination zentraler politischer Entscheidungen. Seine Arbeit reichte von der Ausgestaltung der Landesverwaltung bis hin zur Abstimmung zwischen Ministerien und politischen Akteuren – ein Beitrag von erheblicher Tragweite für die junge Demokratie in Sachsen.

Anerkennung für außergewöhnliche Verdienste

Meyers Wirken in der CDU wird parteiübergreifend als außerordentlich wertvoll für den Freistaat gewürdigt. Sein Einsatz, seine Integrität und sein Verständnis für staatliche Aufbauarbeit machten ihn zu einer prägenden Figur der sächsischen Landespolitik in einer entscheidenden Phase der deutschen Geschichte.

Abschied von einer prägenden Persönlichkeit

Mit dem Tod von Günter Meyer endet ein Kapitel sächsischer Zeitgeschichte, das untrennbar mit dem Neubeginn nach der Wiedervereinigung verbunden ist. Sein Name bleibt eng verknüpft mit dem erfolgreichen Aufbau des Freistaates Sachsen und den politischen Grundlagen, die bis heute tragen.

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