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Kronprinzessin Mette-Marit im Krankenhaus – Sorge um Gesundheitszustand wächst

Besorgniserregende Bilder aus Norwegen: Kronprinzessin Mette-Marit musste offenbar in die Notaufnahme. Kurz darauf wurde sie mit Sauerstoffgerät gesehen. Hinter den Kulissen wächst der Druck – gesundheitlich und privat.

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Foto: depositphotos

Kronprinzessin mit Sauerstoffgerät gesichtet

Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit ist gesundheitlich angeschlagen. Die 52-Jährige musste kürzlich medizinisch behandelt werden und wurde anschließend mit einem Sauerstoffgerät gesehen.

Fotos zeigen sie beim Verlassen der Universitätsklinik Rikshospitalet in Oslo. Neben ihr war Kronprinz Haakon, der ein tragbares Sauerstoffgerät bei sich trug. Auch Personenschützer begleiteten das Paar.

Berlin, Paris, London – in Reichweite iranischer Raketen.

Behandlung nach belastendem Interview

Kurz zuvor hatte Mette-Marit ein Interview im norwegischen Fernsehen gegeben. Darin äußerte sie sich zu ihrer früheren Verbindung zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein.

Während des Gesprächs blieb sie bei mehreren Fragen vage oder beantwortete sie nicht vollständig. Offenbar setzte sie die Situation stark unter Druck. Noch am selben Tag soll sie ärztliche Hilfe in Anspruch genommen haben.

Spaziergänge mit Nasenkatheter

In den Tagen nach dem Klinikbesuch wurde die Kronprinzessin erneut fotografiert – diesmal bei Spaziergängen nahe ihres Wohnsitzes Skaugum. Dabei trug sie sichtbar einen Nasenkatheter zur Sauerstoffversorgung.

Kronprinz Haakon begleitete sie und trug das angeschlossene Gerät, das über einen Schlauch mit ihr verbunden war.

Schwere Lungenerkrankung belastet seit Jahren

Bereits 2018 wurde bekannt, dass Mette-Marit an Lungenfibrose leidet. Dabei handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die die Lungenfunktion zunehmend einschränkt.

Der norwegische Hof hatte zuletzt mitgeteilt, dass sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert hat. Demnach laufen bereits Vorbereitungen für eine mögliche Lungentransplantation. Öffentliche Termine kann die Kronprinzessin nur noch eingeschränkt wahrnehmen.

Private Belastungen verstärken Situation

Neben den gesundheitlichen Problemen steht Mette-Marit auch privat unter großem Druck. Anfang Februar begann der Prozess gegen ihren Sohn Marius Borg Høiby.

Dem 29-Jährigen werden zahlreiche Straftaten vorgeworfen, darunter mehrere Fälle von Vergewaltigung sowie Körperverletzung, Bedrohung und Verkehrsdelikte. Das Verfahren sorgte international für Aufmerksamkeit. Ein Urteil wird für Anfang Juni erwartet.

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Diskussion um Epstein-Kontakte

Zusätzlich rückte zuletzt erneut Mette-Marits frühere Beziehung zu Jeffrey Epstein in den Fokus. Bereits 2019 hatte sie eingeräumt, den US-Finanzier gekannt zu haben.

Neu aufgetauchte Informationen legen jedoch nahe, dass der Kontakt intensiver war als zunächst dargestellt. Demnach soll sie Epstein besucht, ihm persönliche Nachrichten geschrieben und von seiner Vergangenheit gewusst haben.

Die Kombination aus gesundheitlicher Belastung und anhaltendem öffentlichem Druck scheint die Kronprinzessin aktuell stark zu fordern.

TS
Quellen: Bild.de