Marius Borg Høiby bleibt weiterhin in Untersuchungshaft und wird unter elektronischer Überwachung stehen, entscheidet ein Gericht in Oslo. Die Situation wirft Fragen zur Unterstützung durch das norwegische Königshaus auf, während seine Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit, sich nach einer Lungentra…
Kronprinzessin Mette-Marits Sohn bleibt in Haft mit elektronischer Überwachung

Am Montag verkündete das Bezirksgericht in Oslo, dass Marius Borg Høiby, der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, für weitere vier Wochen in Untersuchungshaft bleiben wird und dabei unter elektronischer Überwachung steht. Diese Entscheidung erging nach einer Anhörung, zu der Høiby persönlich erschienen war.
Die Anhörung fand um 10:50 Uhr statt, während derer das Gericht über den Antrag der Polizei zur Verlängerung der Untersuchungshaft beriet. Høiby hatte zuvor die Freilassung oder die Verlegung in die elektronische Überwachungshaftanstalt Skaugum beantragt. Dennoch entschied die Richterin, dass er weiterhin in seinem Wohnsitz in Skaugum unter elektronischer Aufsicht verbleiben müsse.
Seit Anfang Februar befindet sich Høiby in Untersuchungshaft. In dieser Zeit äußerte er den Wunsch nach einer baldigen Freilassung, jedoch wurde dieser durch das Urteil des Gerichts zunichtegemacht. Die Staatsanwaltschaft hatte erneut eine Verlängerung der Haft beantragt, was die Unsicherheit über die Dauer seiner Inhaftierung weiter verstärkt.
Marius Borg Høiby ist als Privatperson ohne royale Titel aufgewachsen, steht jedoch immer im Schatten des norwegischen Königshauses. Auch die gesundheitlichen Herausforderungen seiner Mutter, die kürzlich eine Lungentransplantation durchlief, werfen zusätzliche Fragen zu den familiären Umständen und der Unterstützung innerhalb der königlichen Familie auf.
Die gerichtliche Entscheidung fällt in eine Zeit, in der die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit stark auf die gesundheitlichen Belange von Mette-Marit gerichtet ist. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation von Høiby weiter entwickelt und ob in naher Zukunft eine weitere Anhörung oder eine mögliche Freilassung stattfinden wird.
Quellen: Focus, Merkur
Bildquelle: Snowflake2235 (Flickr) via Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)








